Frank Münker und Thomas Lazzaro sind Würdinghauser des Jahres 2021

Ehrenamtlicher Preis


  • Kirchhundem, 12.12.2021
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  • Von Celine Kebben
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Frank Münker und Thomas Lazzaro wurden von Karl-Josef Cordes (links) und Michael Wenzel (rechts) zu den Würdinghausern des Jahres gekürt. von Celine Kebben
Frank Münker und Thomas Lazzaro wurden von Karl-Josef Cordes (links) und Michael Wenzel (rechts) zu den Würdinghausern des Jahres gekürt. © Celine Kebben

Würdinghausen. Frank Münker und Thomas Lazzaro: Zwei Menschen, die ein tolles Projekt in Würdinghausen auf die Beine gestellt haben. Dafür wurden sie am Sonntag, 12. Dezember, im Hotel Kinner geehrt und mit dem Titel „Würdinghauser des Jahres 2021“ beschenkt.


Mit einem breiten Lächeln nahmen der 56-jährige Thomas Lazzaro und der 59-jährige Frank Münker gemeinsam den Preis für den Würdinghauser des Jahres entgegen. Zusammen mit Patrick Bulle und Christoph Venohr (1. und 2. Vorsitzende) sind die beiden für das Projekt des Mehrgenerationen-Sportparks in Würdinghausen verantwortlich.

„Beide sind Planer, Macher, Gestalter, sind liebenswert und haben viel Herz, Verstand und Heimatliebe. Sie wollen nicht für sich etwas erreichen, sondern für die Gemeinschaft. Sie sind für uns die Personen aus der zweiten Reihe, die sich uneigennützig für unser geliebtes Würdinghausen einsetzen“, erklärte Karl-Josef Cordes.

Im Sportpark engagiert

Thomas Lazzaro war beim Projekt Sportpark dafür zuständig, die Jugendhütte zu planen und zu zeichnen. Beruflich ist er als Konstrukteur tätig und beim Sportverein Würdinghausen als Übungsleiter für den Bereich Tischtennis aktiv.

Frank Münker kommt gebürtig aus dem Siegerland und hat in Würdinghausen vor über 20 Jahren Wurzeln geschlagen. Er ist beruflich als Polier tätig und der Praktiker im Projekt Sportpark.

Konzept voll aufgegangen

2015 haben sie mit der Planung begonnen, 2017 fand die Eröffnung statt und 2019 gab es noch eine Erweiterung und Förderung mit öffentlichen Mitteln des Investitionspakts „Soziale Integration im Quartier“ unter der Schirmherrschaft von NRW-Ministerin Ina Scharrenbach.

Die vier Verantwortlichen Frank Münker, Thomas Lazzaro, Patrick Bulle und Christoph Venohr wurden mit der silbernen Ehrennadel des SV Würdinghausen ausgezeichnet. Und das offensichtlich zurecht, denn der Mehrgenerationen-Sportpark wird in Würdinghausen super angenommen: “Es sind immer Leute da. Selbst bei dem schlechtestem Wetter sieht man dort zum Beispiel Leute Fußball spielen„, freute sich Thomas Lazzaro. Auch öffentliches WLAN wurde dort zuletzt installiert.

Projekt für alle Altersklassen

Münker betonte, dass durch die Erweiterung der Bewegungslandschaft für Kleinkinder das Konzept des Mehrgenerationen-Sportparks voll aufgegangen sei: “Es ist uns wichtig gewesen, das Projekt für Menschen aller Altersklassen zu gestalten.“ Das Ziel, ein Sportangebot für jeden von 1 bis 99 Jahren zu schaffen, ist den Ehrenamtlern damit gelungen.

Familie Farkas aus Würdinghausen sorgte für die musikalische Untermalung. von Celine Kebben
Familie Farkas aus Würdinghausen sorgte für die musikalische Untermalung. © Celine Kebben

Der Titel „Würdinghauser des Jahres“ wurde bereits zum siebten Mal vergeben. Bürger, die nicht in der ersten Reihe stehen, sondern im Hintergrund arbeiten und sich für den Ort einsetzen, werden damit ausgezeichnet. „Gerade diese im Hintergrund arbeitenden Menschen machen unser Würdinghausen erst lieben- und lebenswert“, betonte Karl-Josef Cordes.

Brunnenverein hofft auf junge Nachfolger

Der Preis wurde in der Vergangenheit beim Würdinghauser Nikolausmarkt verliehen, der allerdings nicht mehr sattfindet. Der Brunnenverein hofft, dass der traditionelle Markt in Zukunft von jungen Menschen fortgeführt wird. Mehr als 50.000 Euro wurden dort in den letzten 25 Jahren eingenommen und der gesamte Erlös wurde sozialen und caritativen Zwecken zur Verfügung gestellt.

Karl Josef-Cordes erklärte: „Hier zeigte Würdinghausen sein Herz für die Schwächsten unserer Gesellschaft. Deswegen hoffen wir, dass sich nach der Pandemie junge Menschen finden, die diese liebgewonnene Tradition fortsetzen.“

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