Caritas-Senioren-Wohnpark entsteht in Welschen Ennest

Mehrwert für ältere Menschen


Der symbolische Spatenstich ist vollzogen: Zentrumsleitung Karolin Schmidt freut sich mit Christoph Becker (links) und Lothar Epe auf das neue Angebot für Senioren. von Caritas Kreisverband
Der symbolische Spatenstich ist vollzogen: Zentrumsleitung Karolin Schmidt freut sich mit Christoph Becker (links) und Lothar Epe auf das neue Angebot für Senioren. © Caritas Kreisverband

Kirchhundem/Welschen Ennest. Es geht in die Vollen: Nach mehrjähriger Vorplanung startet jetzt der Bau des Caritas-Senioren-Wohnparks in Welschen Ennest.


Auf dem ehemaligen Rupp-Gelände, das der Caritasverband 2016 übernommen hat, entstehen in den nächsten zwei Jahren 27 barrierefreie und seniorengerechte Wohnungen, eine Seniorenwohngemeinschaft und entsprechende Gemeinschaftsräume.

Integriert wird die aus den 60er-Jahren stammende Unternehmervilla, in der derzeit und für die nächsten Monate noch eine ukrainische Flüchtlingsgruppe lebt, die auch von der Caritas und zahlreichen Ehrenamtlichen Unterstützung erhält.

Für die Senioren-Wohnungen existiert bereits eine Interessentenliste, da das Gesamtangebot auf dem Gelände und die Infrastruktur im Ort Welschen Ennest viele ältere Menschen überzeugt, ihren Lebensabend im Senioren-Wohnpark zu verbringen.

Pflege und notwendige Betreuung garantiert

Der Caritasverband kann hier die Pflege und notwendige Betreuung garantieren durch die ebenfalls vor Ort angesiedelte Sozial- und Pflegestation sowie die Tagespflege der Caritas. Karolin Schmidt als Zentrumsleitung des Caritas-Zentrums Kirchhundem freut sich mit dem Caritasratsvorsitzenden Lothar Epe und Caritas-Vorstand Christoph Becker über den Baustart mit symbolischem Spatenstich.

Trotz erhöhter Baukosten und zahlreicher Genehmigungsanforderungen kann das Projekt nun als vierter Baustein auf dem zentralen Gelände im Ortskern umgesetzt werden. Neben Caritas-Station und Tagespflege ist bereits eine Wohneinrichtung für 24 Menschen mit Behinderung seit einigen Jahren in Betrieb. Die Bewohner sind inzwischen bestens in den Ort und das Leben dort integriert.

Mehr (Lebens-) Raum für ältere Menschen

Der Gebäudekomplex der Caritas liegt unmittelbar neben der Kirche und in der Nähe der Grundschule und der beiden Kindergärten. Die generationenübergreifende Ausrichtung des Caritas-Konzeptes stößt auf viel positive Resonanz. Die Idee eines kleinen Café-Betriebes ist noch ein besonderes Anliegen von Karolin Schmidt.

So soll der Innenhof des Caritas-Senioren-Wohnparks in Welschen Ennest aussehen. von Caritas Kreisverband
So soll der Innenhof des Caritas-Senioren-Wohnparks in Welschen Ennest aussehen. © Caritas Kreisverband

An der Weiterentwicklung dieses Konzeptes wird gemeinsam mit hauptberuflich und ehrenamtlichen Tätigen, die sich in den Einsatzfeldern der Caritas engagieren, gearbeitet. Interessenten für eine der Wohnungen oder das Betreuungsangebot in der Caritas-Tagespflege melden sich gerne bei Zentrumsleitung Karolin Schmidt (Tel.: 0 27 64/2 15 40-32 12, E-Mail: kaschmidt@caritas-olpe.de).

Das Bauprojekt „Senioren-Wohnpark“ wurde nach den Anforderungen des Caritasverbandes durch das Architekturbüro Fleper geplant und wird mit heimischen Baufirmen umgesetzt. Aktuell sind die Firma Behle für die Erdarbeiten und das Bauunternehmen Hennecke für den Rohbau zuständig.

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