Bürgermeister Jarosz hat neue Schilder für Partnerstadt Houplines im Gepäck
30-jährige Freundschaft
- Kirchhundem, 10.12.2021
- Verschiedenes
Kirchhundem. Bei einem Besuch in der französischen Partnerstadt Houplines hat die Kirchhundemer Delegation des Vereins „Freunde von Houplines“ zusammen mit Bürgermeister Björn Jarosz jetzt neue Schilder, die die Städtepartnerschaft besiegeln, mitgebracht. Es war Jarosz' erster Besuch in der Partnerstadt.

Ziemlich in die Jahre gekommen sind auch die Städtepartnerschaftsschilder an den sieben Ortseingängen der Gemeinde Kirchhundem. Nun sollen die verwitterten Zeugen einer deutsch-französischen Freundschaft auf kommunaler Ebene ebenfalls in neuem Glanz erstrahlen.
Manfred Jung, Vorsitzender des Kirchhundemder Vereins „Freunde von Houplines“, hatte das neue ansprechende Outfit mit entworfen und keine Mühe gescheut, auch die Partner auf der anderen Seite des Rheins auf einen einheitlichen Kurs zu bringen.

So war die jährliche gemeinsame Dienstbesprechung im Rathaus von Houplines für den ersten Bürger der Gemeine Kirchhundem, Björn Jarosz, ein willkommener Anlass, mit zwei frisch geprägten Partnerschaftsschildern im Gepäck seinen Antrittsbesuch in der nordfranzösischen Kleinstadt zu absolvieren.
Pandemiebedingt hatte es zuvor nur für eine gemeinsame Videokonferenz gereicht. Mit angereist waren die Vereinsmitglieder Manfred Jung, Elisabeth und Siegfried Arens, Elmar Greiten sowie Benedikt Ludwig.

Unter Einhaltung der in Frankreich geltenden Hygieneregeln nahmen die beiden Partnerschaftskommitees Planungen für Begegnungen in der zweiten Jahreshälfte 2022 ins Visier. Zum Beispiel ging es um den Austausch von Tanzgruppen, jugendlichen Sportlern in den Bereichen Handball, Tennis, Fußball, Radsport und Darts.
Ein Besuch des Standorts der DLRG-Ortsgruppe Welschen Ennest am Biggesee steht 2022 ebenso auf den Programm wie eine mögliche pantomimische Theateraufführung im Schrabbengut in Silberg. Zudem freut sich der Houpliner Chor Anacrouse auf einen erneuten Auftritt beim Gemeindechorfest im November.

Auch eine Neuauflage des europäischen Städteturniers, damals mit Beteilung von Lennestadt, Otwock, Kirchhundem, Cervera(Spanien), Houplines und demnächst auch mit Kammiena Gora (Polen) wurde detailliert erörtert. Dreh-und Angelpunkt aller Planungen wird jedoch die jeweilige pandemische Lage bleiben.
Die Vorschläge sollen nun den heimischen Institutionen vorgestellt und bei einem Zusammentreffen der deutsch-französischen Delegationen im Frühjahr, diesmal im Kirchhundemer Rathaus, erneut beraten werden.

