Am Zaun in Welschen Ennest hängt jetzt ein Automat mit Bienenfutter

Insektenfreundliches Projekt


Bienenfutterautomat am Zaun des Montessori Kinderhauses in Welschen Ennest. von privat
Bienenfutterautomat am Zaun des Montessori Kinderhauses in Welschen Ennest. © privat

Welschen Ennest. In diesen Tagen läuten die ersten warmen Sonnenstrahlen den Frühling ein. Damit Bienen und Co. wieder Kraft und Nektar tanken können, werden die Bestäuber mit bienenfreundlichen Pflanzen unterstützt. In Welschen Ennest, am Zaun des Montessori Kinderhauses, wartet ein befüllter Bienenfutterautomat mit Blühmischungen bereits auf neugierige Passanten, die ihr Zuhause aufblühen lassen wollen.


Der Frühling ist da. Dann zieht es uns Menschen wieder nach draußen, um Sonne und gute Laune zu tanken. Auch Bienen und andere Bestäuber zieht es jetzt wieder in die Lüfte: Nach dem langen Winter sind die Pollen- und Nektarvorräte leer und Honigbienen müssen diese wieder auffüllen.

Viele Wildbienenarten schlüpfen im Frühjahr und machen sich auf die Nahrungssuche. Vielerorts fehlt es jedoch an ausreichend Futter für die kleinen Freunde.

“Zwar sind Bienen und Bestäuber nicht nur im Frühjahr auf ein vielfältiges Angebot an pollen- und nektarreichen Pflanzen angewiesen, um ihren Nachwuchs aufzubauen, dennoch ist jetzt die beste Zeit zum Aussäen”, erklärt Anne Hartmann-Banusic, Betreiberin des Bienenfutterautomaten am Montessori Kinderhaus in Welschen Ennest.

Kapseln mit regionalem Saatgut

Mit dem Bienenfutterautomaten in der Schulstraße 7 macht das Bienenretten besonders Spaß: Für 50 Cent können Passanten aus den ehemaligen Kaugummiautomaten eine Kapsel mit regional und saisonal angepasstem Saatgut ziehen und bei sich zuhause einpflanzen.

Damit möchte alle Großen und Kleinen der KiTa die Nahrungsvielfalt für Insekten erhöhen: “Seit April 2022 hängt der gelbe Automat bei uns und lockt regelmäßig zahlreiche Bienenfreunden an”, erzählt die Leitung der Einrichtung.

Die gelben Automaten in der sind Teil eines bundesweiten Bienenfutterautomaten-Netzwerks aus über 200 Standorten, die von Vereinen, Schulen, Kommunen, Unternehmen oder Privatpersonen mit viel Engagement betrieben werden.

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