Zu wenig Personal im Finto: Öffnungszeiten verkürzt

Schwimmbad bleibt donnerstags zu


  • Finnentrop, 18.04.2018
  • Von Christine Schmidt
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Das Erlebnisbad "Finto" ändert ab dem 1. Mai seine Öffnungszeiten. von Barbara Sander-Graetz
Das Erlebnisbad "Finto" ändert ab dem 1. Mai seine Öffnungszeiten. © Barbara Sander-Graetz

Finnentrop. Das Erlebnisbad „Finto“ reduziert die Öffnungszeiten ab dem 1. Mai. Zum Teil bleibt das Schwimmbad sogar ganz geschlossen. Das geht aus der Sitzungsvorlage für den Ausschuss Bildung, Soziales und Sport am Mittwoch, 18. April, hervor. Grund sei vor allem das fehlende Personal.


Immer wieder komme es im „Finto“ zu personellen Engpässen. Krankheitsbedingt oder durch Überstundenabbau fehle es an Personal, heißt es in der Vorlage. Besonders an Wochenenden und in den Ferien hat das Hallenbad nach Auffasung der Verwaltung lange Öffnungszeiten. Dadurch müssten die Angestellten teilweise mehrere Tage am Stück, ohne Freischichten, arbeiten.

Die Verwaltung hat daher überlegt, wie diese Engpässe verhindert werden können. Ab Mai ändern sich deshalb die Öffnungszeiten: Das Schwimmbad ist dann donnerstags geschlossen, der der Saunabetrieb geht jedoch wie gewohnt weiter. 
Kürzere Badezeiten
Und auch an den Wochenenden werden die Badezeiten von elf auf neun Stunden reduziert. Samstagvormittags öffnet das Bad um 11, statt sonst um 10 Uhr und schließt bereits um 20 Uhr und nicht erst um 21 Uhr. Sonntags ist das Bad bis 18 Uhr und nicht mehr bis 20 Uhr geöffnet. In den Ferien gelten allerdings die alten Öffnungszeiten, da ist das Bad auch donnerstags geöffnet.

Die Verwaltung hat sich bewusst für diese Tage und Zeiten entschieden, da zuvor eine Analyse erstellt wurde, wann das Bad am stärksten besucht ist. 
Um dem Fachpersonal die notwendigen Freischichten zu gewährleisten, sollen zudem geeigente Kräfte als geringfügig Beschäftigte angestellt werden. Voraussetzung dafür sollte das Rettungsschwimmerabzeichen in Silber sein, und die Person muss mindestens 18 Jahre sein.

Zu bestimmten Zeiten wie den Wochenenden und in den Ferien werden diese Kräfte dann eingesetzt. Dann müsste nur noch eine Fachkraft vor Ort sein und das Personal werde somit entlastet.
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