Viel Gemecker im Stall von Familie Büdenbender in Rönkhausen
13 Ziegenlämmer halten auf Trab
- Finnentrop, 11.04.2023
- Verschiedenes
- Von Nicole Voss
Rönkhausen. Seit einigen Wochen halten 13 kleine Racker Familie Büdenbender aus Rönkhausen mächtig auf Trab. Die fünf Ziegen der Familie haben Nachwuchs bekommen. Im häuslichen Stall ist es der bislang größte Wurf: 13 Ziegenlämmer sind in den vergangenen drei Wochen dort auf die Welt gekommen. „Mit so einem Segen hatten wir nicht gerechnet“, schmunzelt Oma Claudia Büdenbender.

Im Einzelnen waren es dreimal Drillinge und zum ersten Mal sogar Vierlinge. Ein Vierer-Wurf ist sehr selten, denn in der Regel bekommen Ziegen ein bis drei Junge. Alle 13 Zicklein sind wohlauf und voller Elan. Die Kleinen springen durch den Stall und sorgen bei ihren Mamas und den Familienmitgliedern, Tobias und Yvonne und ihren Söhnen Max und Ben und ihren Großeltern für jede Menge Abwechslung.

Seit der Geburt der Zicklein verbringt die Familie täglich etwa sechs Stunden im Stall. Füttern und sauber machen sind nur einige der Tätigkeiten. Für Max und Ben stehen natürlich auch Spieleinheiten im Stall auf dem Programm. Mittlerweile ist der bei Ziegen kritische fünfte Tag nach der Geburt längst gut überstanden. An diesem Tag und in der fünften Woche stellen Verdauungsprobleme eine Gefahr für die Lämmer da.
Die Kleinen haben alle Namen, mal ganz klassisch Lisa und mal eher ungewöhnlich Mel Gibson. Zusätzlich sind sie farbig „markiert“, um sie bei der Dokumentation ihres Gewichts und ihrer Entwicklung auseinanderhalten zu können. Mit Wärmelampen ausgestattet, wurde dem Wohl der Kleinen zusätzlich Rechnung getragen.





Ziegen als Haustiere zu haben ist ja nicht unbedingt gewöhnlich. Tobias Büdenbender hat eine plausible Erklärung dafür, dass im Jahr 2013 drei Ziegen angeschafft wurden: „Wir haben einen steilen Hang und keiner hatte so richtig Lust, den zu Mähen. Da haben wir die Ziegen gekauft.“
Neben ihrer Funktion als natürlichster Rasenmäher der Welt haben die Vierbeiner weitere Vorzüge – sie liefern quasi die Rohstoffe für Milch und Käse für den Eigenbedarf. Und da experimentiert Yvonne Büdenbender gerne mal und probiert bei der Herstellung einiges aus.


Bei der Nahrungsaufnahme, die noch primär aus Milch besteht, werden beispielsweise Heu und Möhren zugefüttert. Während das Gemecker der Ziegen den Nachbarn weitgehend verborgen bleibt, macht Boris, egal wo er ist, auf sich aufmerksam. Der Ziegenbock, der für den Nachwuchs-Segen verantwortlich ist, „versprüht“ einen Duft, der kaum zu ignorieren ist.
Wenn die kleinen Böcke alt genug sind, verlassen sie den Stall und nur die weiblichen Ziegen bleiben und sorgen für die Fortsetzung der Zucht.
