Vater und Sohn regieren die Schützenbruderschaft Serkenrode
Der „ewige Vize“ hat's geschafft
- Finnentrop, 23.06.2025
- Schützenfest
- Von Nicole Voss

Serkenrode. Die Riege der Gratulanten schien endlos, als Stefan Florath am Montagmorgen, 23. Juni, den Rest des hölzernen Aars aus dem Kugelfang fegte. Damit haben im 700-Einwohner-Ort die Florath-Festspiele an Fahrt aufgenommen. Sohn Erik sicherte sich am Samstag die Jungschützenkönigswürde.

Der neue König beendete mit dem Fall des Wappentieres das spanende Duell gegen seinen Kontrahenten José Wolf-Seara. Mit dem 92. Schuss war also Schluss mit lustig und die zahlreichen Zuschauer liefen zum Schießstand, um „ihrer“ Majestät zu gratulieren.

Deutlich spürbar: Die Menschen an der Vogelstange gönnten Stefan Florath den Erfolg. Bislang galt er als „ewiger Vize“. Der neue Regent ist Vorsitzender des örtlichen SGV. Sein Frau und Königin Mariela freute sich sichtlich. Sie ist als Bürokauffrau tätig und als Flötistin im örtlichen Tambourkorps aktiv.
Die neue Königin ist die Schwester des amtierenden Kaisers Herbert Schmidt-Holthöfer. Und noch ein Insider: Der Vater der Königin und des Kaisers, Heinrich Schmidt-Holthöfer, ist am Samstag für 70-jährige Mitgliedschaft geehrt worden.

Am Samstag hatte Erik Florath seinen Wunsch, für ein Jahr an der Spitze der Jungschützen der St. Johannes-Schützenbruderschaft zu stehen, umgesetzt.
Anders als der König, musste sich der 24-Jährige gegen gleich vier Mitbewerber - Marius Arens, Daniel Jostes, Jona Mertens und Leo Groß - durchsetzen. Vorhaben gelungen. Mit dem 115. Schuss machte der Technische Konstrukteur alles klar. An seiner Seite regiert die 21-jährige duale Studentin des Bauingenieurwesens Kristin Hanses.



