Update: Polizeieinsatz an Gesamtschule Finnentrop beendet
Telefonische Drohung am Morgen
- Finnentrop, 25.09.2026
- Blaulicht
- Von Wolfgang Schneider
Finnentrop. An der Bigge-Lenne-Gesamtschule Finnentrop läuft aktuell ein großer Polizeieinsatz. Auslöser dafür ist nach LP-Informationen eine telefonische Drohung, die am Freitag, 25. September, gegen 8.30 Uhr bei der Schule eingegangen ist.

Demnach soll ein Anrufer gedroht haben, in der Schule werde gleich „rum geballert“. Umgehend wurde deshalb die Polizei informiert. „Wir sind mit starken Kräften vor Ort und überprüfen die Lage“, sagte Polizeipressesprecherin Marion Kaufmann gegenüber LokalPlus. Die Polizei nehme die Drohung ernst, habe aber bislang keine konkreten Anhaltspunkte entdeckt, die für eine Gefahrenlage sprächen.
Die Eltern der Gesamtschüler wurden von der Schulleitung per WhatsApp über die aktuelle Situation informiert. In der Nachricht heißt es: „Aktuell findet ein größerer Polizeieinsatz an unserer Schule statt. Für unsere Schülerinnen und Schüler besteht keine Gefahr! Bitte nehmen Sie Abstand von persönlichen oder telefonischen Rückfragen und suchen Sie das Schulgelände nicht auf.“
Die Schülerinnen und Schüler halten sich nach LP-Informationen in ihren Klassenräumen auf und warten dort die weitere Entwicklung ab.
Update von 11.30 Uhr:

Im Laufe des Vormittags trafen trotz des Appells der Schule einige besorgte Eltern an der Gesamtschule ein.
Wie viele Polizeibeamte im Einsatz sind, war nicht zu erfahren. „Sehr viele“, sagte ein Beamter, der vor Ort Ansprechpartner der Medien ist. Die meisten Polizisten halten sich im Schulgebäude auf. Neuigkeiten zur Lage gibt es aktuell (Stand 11.10 Uhr) noch nicht.
Wie die Polizei gegen 11.25 Uhr mitteilte, läuft der Unterricht normal. Im Hintergrund finden Ermittlungen der Polizei statt, die aber nicht damit rechnet, dass es tatsächlich zu einer Gefahrenlage an der Schule kommen wird.

Update von 13.20 Uhr:
Am Vormittag hatte die Schule den Eltern in einer Mitteilung geschrieben: „Nach einem heute Morgen bei der Schule eingegangenen telefonischen Hinweis ist die Polizei vor Ort und hat die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand gibt es keine Hinweise auf eine tatsächliche Gefährdung.

Die Schülerinnen und Schüler befinden sich weiterhin in ihren Klassen und werden dort von den Lehrkräften betreut. Die Polizei verbleibt vorsorglich und ansprechbar mit Kräften vor Ort. Der Schulbetrieb wird bis zum regulären Schulschluss fortgeführt. Eine vorzeitige Abholung ist nicht erforderlich. Bitte bewahren Sie Ruhe und geben Sie den Einsatzkräften und der Schule die notwendige Zeit, die Situation abschließend zu bewerten.“
Update von 15.20 Uhr:


Die Kreispolizeibehörde berichtete am Freitagnachmittag: „Im Verlauf des Einsatzes ergaben sich letztlich keine konkreten Hinweise auf eine tatsächliche Gefährdung.
Die Schülerinnen und Schüler wurden bis zur regulären Abholung durch die Schulbusse in ihren Klassen betreut. Eine vorzeitige Räumung des Schulgebäudes war unter den gegebenen Umständen und in enger Absprache mit der Schulleitung nicht erforderlich. Vor Ort wurden durch die Polizei und das Deutsche Rote Kreuz Anlaufstellen für Schüler und Eltern eingerichtet.
Die polizeilichen Maßnahmen vor Ort sind inzwischen beendet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zur Herkunft des Anrufs dauern an.
Die Polizei nimmt Hinweise auf mögliche Gefährdungslagen grundsätzlich sehr ernst und prüft diese konsequent. Gleichzeitig gilt: Nach dem derzeitigen Stand liegen keine konkreten Hinweise auf eine Gefahr für Schülerinnen und Schüler oder andere Personen vor.“




