Rönkser Radsportler meistern 24-Stunden-Rennen am Nürburgring
Rennklassiker: Rad am Ring
- Finnentrop, 15.08.2026
- Sport
Rönkhausen. Eine Delegation der Abteilung Radsport des TV Rönkhausen, stellte sich der Herausforderung des Rennklassikers „Rad am Ring“ und blickt zufrieden zurück. Angekommen am Ring, hieß es erstmal direkt an der Grand-Prix das Camp für das Wochenende aufbauen.

Bekannt von diversen Motorsport Rennen hat die „Grüne Hölle“ mit ca. 26 Kilometern, 560 Höhenmetern und 92 Kurven zurecht ihren Namen verdient. Direkt nach dem Start auf der Grand-Prix-Strecke und der Durchfahrt durch das Fahrerlager ging es auf die Nordschleife.

Knapp die erste Hälfte der Strecke, von Hatzenbach bis Breitscheid ging es Bergab. Wo Geschwindigkeiten von mehr als 100km/h mit dem Rad erreicht wurden. Beim Teilstück „Exmühle“ bis zur „Hohen Ach“t wurden die Beine bei einer Steigung von bis zu 17% ganz schön beansprucht. Nach einer kurzen Abfahrt und kleinen Wellen folgt dann die Gegenwindpassage Döttinger-Höhe bis zur Wiedereinfahrt auf die Grand-Prix Strecke.
Der Samstag begann für Tom Rauterkus bereits um 9 Uhr morgens. Als Betreuer mitgereist ist, wollte er sich bei den Touristenfahrten selbst einen Einblick von der Strecke verschaffen. Um die Mittagszeit, begab sich Gastfahrerin Kathi Senger - die spontan bei den 75 Kilometer-Jedermann-Rennen eingesprungen war, auf zum Start.

Und dann endlich, pünktlich um 12.35 Uhr fiel der Startschuss für die mehr als 5.000 Starter des 24-Stunden-Rennens. Für den TV Rönkhausen 1 waren Kevin Schulte, Andreas Rawe, Marco Bölker und Jannik Hoffmann dabei. Für das zweite Team starteten Bastian Albers, Sebastian Hermes, Sergej Neu und Janic Steinberg. Nach einem anfänglichen guten Start musste Marco Bölker nach drei gefahrenen Runden das Rennen abbrechen.
Selbst die einbrechende Dunkelheit konnte die weiteren TV-Sportler nicht stoppen. In der Dunkelheit wurde das Fahren immer zäher, doch der Lichtblick nahte. An der Verpflegungsstation auf der Hohen Acht, brachte ein DJ mit lauter Musik und buntem Licht den Fahrern ein kleines Lächeln zurück.

Als am Morgen die Sonne aufging, stieg automatisch wieder die Motivation für die letzten Runden. Nach 24 Stunden überquerten die Fahrer des TV Rönkhausen, nach einer starken Leistung von bis zu 27 Runden gemeinsam die Ziellinie für das Finisher-Foto.
