Offener Ganztag für drei weitere Grundschulen in der Gemeinde Finnentrop anvisiert

Gespräche mit möglichen Trägern


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Offener Ganztag ist im nächsten Schuljahr an der Grundschule Heggen geplant. von Nicole Voss
Offener Ganztag ist im nächsten Schuljahr an der Grundschule Heggen geplant. © Nicole Voss

Finnentrop. Die Einrichtung des Betriebes einer "Offenen Ganztagsgrundschule" an der Gemeinschaftsgrundschule Heggen und dem Grundschulverbund Frettertal mit den Standorten Fretter und Schönholthausen war am Mittwoch, 4. Dezember, Thema der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Sport.


Der Bedarf für die genannten Einrichtungen wurde bereits im Frühjahr dieses Jahres abgefragt. Demnach zeigten zehn Erziehungsberechtigte in Fretter, fünf in Schönholthausen und 13 in Heggen Interesse daran, das Angebot in Anspruch nehmen zu wollen.
Keine gesetzlichen Vorgaben wie viele Interessenten nötig sind
Alfons Peterschulte, Bereichsleiter Soziales, Familie, Bildung und Sport, machte im Gespräch mit LokalPlus deutlich, dass es keine gesetzlichen Vorgaben gebe, die regeln, wie viele Eltern ihr Interesse an dem Angebot bekunden müssen, damit es zustande kommt.

Zur Zeit der Umfrage wurden die Bedingungen noch strenger gehandhabt. Soll heißen: Wenn Kinder, die im Offenen Ganztag betreut werden, die Schule vorzeitig verlassen möchten, muss die Schulleitung zustimmen. Dieser Passus sei gelockert worden, so dass möglicherweise von einer höheren Interessentenzahl ausgegangenen werden könne.
Abstimmung mit den Sculen und dem Schulamt
Dem Wunsch, die Offene Ganztagsschule zu installieren, ist die Politik nachgekommen. Ludwig Rasche, Beigeordneter, teilte mit, dass sich die Gemeinde in Verhandlungen mit möglichen Trägern befinde.

Anfang des kommenden Jahres soll es eine Informationsveranstaltung für die Eltern geben. Derzeit ist die Verwaltung in Abstimmung mit den Schulen und dem Schulamt dabei, frühzeitig die Voraussetzungen für ein Angebot zum Beginn des kommenden Schuljahres zu schaffen.
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