Metten-Lkw sparen durch Biodiesel mehr als 400 Tonnen CO2 ein

Nachhaltigkeitsstrategie


Über 400 Tonnen CO2 spart Metten durch die Verwendung von Biodiesel innerhalb der Lkw-Flotte jährlich ein. von Metten Fleischwaren
Über 400 Tonnen CO2 spart Metten durch die Verwendung von Biodiesel innerhalb der Lkw-Flotte jährlich ein. © Metten Fleischwaren

Finnentrop. Es ist eine weitere Maßnahme innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie des Sauerländer Familienunternehmens: Durch den Einsatz des Biodiesels HV0 100 wird Metten Fleischwaren mehr als 400 Tonnen CO2 jährlich einsparen.


Sieben Zugmaschinen inklusive Kühlanhängern bzw. -aufliegern zählt die unternehmenseigene Lkw-Flotte bei Metten – da kommen im Jahr einige Kilometer zusammen. „Alle unsere Zugmaschinen sind für den Einsatz von Biodiesel geeignet“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Tobias Metten über die Umstellung auf den Kraftstoff HVO 100. „Seit Ende Januar setzen wir für die Lkw nun ausschließlich den umweltfreundlichen Biodiesel ein.“

Energieverbrauch verringern

Die Vorteile des Einsatzes liegen für die Verantwortlichen auf der Hand: Neben der CO2-Einsparung von über 400 Tonnen im Jahr sorgt die nahezu rückstandsfreie Verbrennung für eine verbesserte Motorleistung und längere Wartungsintervalle. Bei dem Biodiesel HVO 100 handelt es sich um einen Kraftstoff, der aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Dabei werden Abfall- und Restprodukte wie Altspeisefette oder Pflanzenöle verwendet.

„Wir arbeiten dauerhaft daran, den Energieverbrauch in der Produktion sowie die Emission von Schadstoffen zu verringern und Reststoffe einer sinnvollen Wiederverwertung zuzuführen“, so Tobias Metten. „Dabei sollen CO2-Emissionen so weit wie möglich vermieden werden.“

Ein Stück Unabhängigkeit

Für das Familienunternehmen geht es – neben dem notwendigen Umweltschutz in der Heimatregion – auch um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Dazu gehört auch, den eigenen Fuhrpark im Hinblick auf moderne Technik stets auf dem neuesten Stand zu halten.

Tobias Metten: „Für uns bedeutet die unternehmenseigene Lkw-Flotte ein Stück Unabhängigkeit von externen Dienstleistern, mit denen wir natürlich für die deutschland- bzw. europaweite Belieferung unserer Kunden zusätzlich arbeiten. Sie ermöglicht uns die notwendige Flexibilität gegenüber unseren Kunden. Umso mehr freuen wir uns, dass wir aktuell erstmals einen Auszubildenden haben, den wir zum Lkw-Fahrer ausbilden dürfen.“

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