Mangelhafte Raumsituation im regulären Schulbetrieb

Leserbrief


 von Symbol Grafik: Sophia Poggel
© Symbol Grafik: Sophia Poggel

Zur Situation an der Grundschule Rönkhausen hat unsere Redaktion einen weiteren Leserbrief erhalten – von Stefanie Zepke aus Lenhausen.


„Die aktuelle Diskussion um die Grundschule am Standort Rönkhausen wird aktuell dominiert von der Problematik bzgl. der Kinderbetreuung nach dem Schulunterricht.
Noch viel wesentlicher jedoch ist die Tatsache, dass der reguläre Schulbetrieb - inklusive der unter anderem durch Inklusion und Migration stark wachsenden Herausforderungen - unter der mangelhaften Raumsituation massiv leidet.

Bereits im Schulentwicklungsplan 2018 wird die Notwendigkeit einer Klassenteilung prognostiziert, jedoch für Rönkhausen raumtechnisch für unmöglich erachtet. Selbst eine 1-zügige Schule mit 4 Klassen könne nur „knapp“ abgebildet werden.
Soll wird nicht erfüllt
Ausdrücklich wird festgestellt, dass bei insgesamt 5 Klassen nicht das Soll mit einen Mehrzweckraum und einen Differenzierungsraum erfüllt wird. Eine Lösung sieht man im Umbau der Mietwohnung im Dachgeschoss.

Trotz dieser klaren Aussagen wird in der Ratssitzung am 11.12.2018 der Antrag der SPD-Fraktion, ein konkretes Handlungskonzept insb. bzgl. der Raumsituation zu erarbeiten, mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Daher stellen sich folgende Fragen: Haben seinerzeit die abstimmenden Ratsmitglieder die Prognosen nicht ernstgenommen oder sich gar nicht damit beschäftigt? Oder sind sie blind ihren Parteivorgaben gefolgt? Vielleicht auch deswegen, weil sie keine Kinder mehr in der Grundschule hatten/haben?
Es geht um die Bildung der Kinder
Ebenso stellt sich die Frage, warum bis heute das intensive Bemühen der Schulpflegschaft um eine adäquate Lösung seitens des Schulträgers, nämlich der Gemeinde Finnentrop, ignoriert wird.

Es geht hier nicht um Politik, und es geht auch nicht um „Wahlkampfrauschen“: Vielmehr geht es um die Bildung unserer Kinder und damit um unser aller Zukunft!“


Stefanie Zepke, Lenhausen 


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