Lob, Dank, Musik und Tanz beim 100-Jährigen des TuS Lenhausen

Jubiläumsfeier


Topnews
Joachim Schlüter, FLVW-Kreisvorsitzender (links), überreichte Stefan Bischopink (Vorsitzender) die FLVW-Ehrennadel in Gold und die Jubiläumsurkunde. von Nicole Voss
Joachim Schlüter, FLVW-Kreisvorsitzender (links), überreichte Stefan Bischopink (Vorsitzender) die FLVW-Ehrennadel in Gold und die Jubiläumsurkunde. © Nicole Voss

Lenhausen. Ein wenig Geschichte, jede Menge Erinnerungen, der Blick in die Zukunft, Woodstock-Stimmung, Oberkrainer-Sound, durchweg lobende Worte, sehenswerte Auftritte der Lenhauser Tanzgarden und der Rhönradgruppe des ESV sowie die Ehrung von Stefan Bischopink, Vorsitzender des TuS Lenhausen: All' das hat am Samstag, 26. Oktober, im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier beim TuS Lenhausen gestanden.


Der langjährige Vorsitzende, der ein Viertel der Geschichte in verantwortungsvoller Position mitbestimmte, wurde von Joachim Schlüter, FLVW-Kreisvorsitzender, für die vielen Jahre ehrenamtlicher Leidenschaft an der Basis mit der Verdienstnadel in Gold ausgezeichnet. Er stehe laut Schlüter für das Gesicht des TuS Lenhausen in den letzten Jahren.
Kommers und Party
Der Verein feierte seinen runden Geburtstag mit zahlreichen Gästen in der Lenhauser Schützenhalle. Es war ein gelungener, unterhaltsam gestalteter Abend, der nach dem Kommers mit einer tollen Party und der Stimmungsmusik des „Krainer Express“ fortgesetzt wurde.

Stefan Bischopink erinnerte daran, dass aus den elf Freunden bei der Gründung mehr als 400 Mitglieder wurden. „Die Vereinsgründung hat das harmonische Zusammenleben und das erfolgreiche Miteinander im Ort stetig gefördert. Der Verein ist ein wichtiges Kapitel in der Dorfgeschichte. Den Verein machen eine gute Kassenlage, eine schöne Platzanlage und der ausgeprägte Wille zur Eigenleistung aus“, so Stefan Bischopink. 
Bildergalerie starten
Lob, Dank, Musik und Tanz beim 100-Jährigen des TuS Lenhausen
Sein Ausblick: „Mir ist um die Zukunft des TuS Lenhausen nicht bange. Es wird gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Veränderungen geben“, so Bischopink der auch das Sieben-Tage-Bezahlfernsehen erwähnte, das den Amateursport kaputt mache. Breiter Aufstellen, Fusionen und Spielgemeinschaften seien Ansätze für die Gestaltung der Zukunft.

Ein intaktes Vereinsleben mache das Leben im Ort attraktiv. Bischopink rief die Bewohner auf, auch zukünftig am Vereinsleben teilzunehmen. Sein Dank galt den Vorstandskollegen, Sponsoren und Gönnern, dem Festschrift-Team, dem Arbeitskreis Jubiläumsfest und den vielen Unterstützern.
Gute Wünsche des Landrats
Landrat Frank Beckehoff nannte den Wunsch nach Heimat, Stabilität und ruhigen Ausgleich als Gründe zur Vereinsgründung. Es sei eine gute Entscheidung gewesen. „Es ist eine beachtliche Leistung, ein lebendiges Vereinsleben über eine so lange Zeit zu gestalten, den Verein weiter zu entwickeln, neue Sportarten hinzu zu gewinnen und im Bestand zu sichern“, so Landrat Beckehoff, der weiterhin gute Gemeinschaft und Zusammenhalt, treue Fans und Erfolg bei allen sportlichen und sonstigen Vereinsaktivitäten wünschte.
Bildergalerie starten
Lob, Dank, Musik und Tanz beim 100-Jährigen des TuS Lenhausen
Manfred Schlossmacher, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Finnentrop, betonte, dass hinter der Vereinsgeschichte Frauen und Männer stehen, die ehrenamtlich eine vorbildliche und unbezahlbare Arbeit für den Verein und die Gesellschaft leisten.

Jochen Ritter (CDU-MdL) sagte im Rahmen seiner Gratulation, dass seitens der Landesregierung 300 Millionen für den Sport zur Verfügung gestellt werden, davon 300.000 Euro für die Gemeinde Finnentrop.
In der Anonymität fehlen das Familiäre und der Zusammenhalt
Joachim Schlüter, FLVW-Kreisvorsitzender, betonte, dass sich der Verein und seine Struktur ständig verändert hätten. „Die Verantwortlichen haben immer die gleichen Ziele verfolgt: Sportliche Erfolge, Teamgeist, Kameradschaft und Toleranz wurden angestrebt. Der heutige Zeitgeist stellt den Verein vor neue Herausforderungen", so Joachim Schlüter. 

Benni Bauerdick, Lenhauser Junge und 1Live-Moderator, der in Köln lebt und durch den Abend führte, brachte es zum Abschluss des Kommersabends auf den Punkt: „In Köln gibt es viele Sportarten, aber in der Anonymität fehlen das Familiäre und der Zusammenhalt.“
Bildergalerie starten
Lob, Dank, Musik und Tanz beim 100-Jährigen des TuS Lenhausen
Artikel teilen: