Jochen Ritter besucht Heggener Firma Josef Sprenger
Diskussionen über Dokumentationspflicht und Fachkräftemangel
- Finnentrop, 23.08.2018
- Von Barbara Sander-Graetz
Barbara Sander-Graetz
Redaktion
Heggen. Der heimische Landtagsabgeordnete Jochen Ritter hat am Mittwoch, 22. August, bei der Metallwarenfabrik Josef Sprenger in Heggen vorbeigeschaut. Der Christdemokrat sprach mit den Geschäftsführern über den erhöhten Aufwand, den die Dokumentationspflicht für Betriebe bedeutet, und das Thema Fachkräftemangel.

„Die Dokumentation in vielen Bereichen ist für unseren Betrieb fast nicht mehr zu stemmen, seit es Verfahrensdokumentation oder die jetzt geforderte Gefährdungsdokumentation für Frauen gibt", sagte Steinberg. „Dabei haben wir in unserer Fertigung gar keine Frauen. Wir werden auch keine einstellen, da uns die sanitären Anlagen fehlen.“
Der Fachkräftemangel mache sich bei der Metallwarenfabrik inzwischen ebenfalls bemerkbar. „Wir hätten gern noch einen Ausbildungsplatz als Metallbauer besetzt, haben aber niemanden gefunden“, sagte Sven Steinberg. Der Grund dafür? Große Industriefirmen seien bei jungen Menschen einfach gefragter. Dabei könnten auch kleinere Betriebe gutes Geld zahlen - und Lehrlinge sogar individueller betreuen, erklärte Michael Steinberg.
Er sicherte zu, die gesammelten Eindrücke mit nach Düsseldorf zu nehmen. Die Einladung zu dem Firmenbesuch hatte Ritter beim Frühjahrsforum der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd im Mai erhalten.
Firma Josef Sprenger
