Heimatverein stellt Lenhauser Geschichte in Wort und Bild dar

Finanzielle Unterstützung durch den Heimatscheck


Gut sichtbar und anschaulich dargestellt geben die Tafeln Einblicke in die Lenhauser Eisenbahngeschichte. von privat
Gut sichtbar und anschaulich dargestellt geben die Tafeln Einblicke in die Lenhauser Eisenbahngeschichte. © privat

Lenhausen. Zuerst kam das feuchte Winterwetter, dann Corona. Doch nun ist es endlich so weit: Die Historischen Tafeln in Lenhausen sind fertiggestellt.


Auf dem Dorfplatz mitten im Ort, der vom Heimatverein gepflegt und unterhalten wird, wurden drei feuerverzinkte und beschichtete Schildhalter aus Metall mit auswechselbaren Bild- und Texttafeln in Stern-Form installiert.

Darauf werden im Wechsel unterschiedliche Themen, beispielsweise aus der Dorfgeschichte, dargestellt und dem Publikum zugänglich gemacht. Als erstes wurde das Thema „Die Eisenbahn in Lenhausen“ mit folgenden Hauptthemen bearbeitet und veröffentlicht: Der Lenhauser Bahnhof, Die Lenhauser Lennebrücke und der Bau der Ruhr-Sieg-Strecke, der Lenhauser Tunnel und die Frettertalbahn von Finnentrop nach Wennemenn.
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Auf der Vorder- und Rückseite geben historische Fotos in Farbe und Schwarz-Weiss sowie erklärende Texte einen Einblick in die Lenhauser Eisenbahngeschichte. Mitglieder des Vorstands recherchierten in verschiedenen Archiven, befragten Zeitzeugen oder deren Nachkommen, sammelten offizielle und private Fotos und erstellten eine Collage aus 165 Jahren Eisenbahn und Lenhausen in Wandel der Zeit.

Der Heimatverein dankt allen Mitgliedern, die an der Entwicklung, Planung, Umsetzung und letztendlich dem Bau der Anlage beteiligt waren. Ein Dank gilt auch dem Land NRW und Bezirksregierung Arnsberg, für die finanzielle Unterstützung im Rahmen des „Heimatschecks“. Wie bereits erwähnt, sind die Bild- und Texttafeln bewusst auswechselbar angefertigt.
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Es soll nicht nur das Thema Eisenbahn behandelt werden. In naher Zukunft sind weitere Themen wie beispielsweise Lenhausen in der Zeit von 1933-1945 oder das Lenhauser Gewerbe im 20. Jahrhundert (Entwicklung von Gastronomie, Handel, Handwerk, Industrie) und weitere geplant.

Auch dabei freut sich der Heimatverein wieder auf die Unterstützung der Bevölkerung mit Foto und Textmaterial.
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