Grundschule Rönkhausen: Bürgermeister Dietmar Heß weist Vorwürfe zurück
„Reines Wahlkampfrauschen“
- Finnentrop, 28.08.2020
- Von Nicole Voss
Finnentrop. Als deutlich überzogen und „reines Wahlkampfrauschen“ hat Bürgermeister Dietmar Heß die Debatte um die räumliche Situation an der Grundschule Rönkhausen bezeichnet (LokalPlus berichtete). Das Gemeindeoberhaupt dementierte die Vorwürfe, dass sich die Gemeinde nicht kümmere.

Schulentwicklungsplanerin Anja Reinermann-Matko habe im Fachausschuss darauf hingewiesen, dass die Nutzung nur mit erheblichen Auflagen (Brandschutz) sichergestellt werden könne.




In Gesprächen mit der Schulleitung, der Schulpflegschaft und der Gemeinde Finnentrop sei festgestellt worden, dass alle Kinder in die Betreuung aufgenommen werden, was auch geschehen sei. Währenddessen habe die Gemeinde das Architekturbüro Luig eingeschaltet, dass sich mit der Situation befassen sollte.
Schulleiterin Baum bat in ihrer Mail darum, andere Möglichkeiten für die Betreuung zu suchen und erwähnte dabei die Nutzung des Pfarrheims.
„Das ist etwas, was die Verwaltung unbedingt vermeiden möchte“, so Bürgermeister Heß, der erklärte, dass man für eine wohnortnahe Beschulung und den gemeinsamen Unterricht von Rönkhauser und Lenhauser Kindern sorgen wolle. Ein Anbau sei auf Grund der begrenzten Platzverhältnisse und der topographischen Lage schwierig.
