Gemeinsam statt einsam: Neues Leben im Alten Pastorat Schönholthausen
Wo Erinnerungen wohnen und Gemeinschaft Zukunft hat
- Finnentrop, 02.02.2026
- Verschiedenes
- Von Claudia Wichtmann
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Schönholthausen. Das Alte Pastorat in Schönholthausen ist nicht einfach nur ein Haus. Es ist ein Ort der Erinnerungen, vor allem an den damaligen Pastor Rinschen, der vielen Gemeindemitgliedern im Gedächtnis und Herzen geblieben ist. Als Pastor und Mensch waren ihm das Gemeinwohl und die Gemeinschaft wichtig. Ludger Schmidt und Stefan Rüßmann aus Ostentrop haben neue Pläne für das Alte Pastorat umgesetzt, die diesen Gedanken weitertragen.

Das Alte Pastorat in Schönholthausen soll ein Lebensraum für Menschen sein, die die Gemeinschaft schätzen und dennoch selbstbestimmt leben möchten. Im Gebäude entstehen sechs moderne Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 51 und 82 Quadratmetern.
Offene Raumkonzepte, helle und pflegeleichte Küchen mit effizienten Elektrogeräten sowie großzügige Bäder mit ebenerdigen Duschen bieten hohen Wohnkomfort. Die Schlafräume sind groß mit altersgerechten Bewegungsflächen.

Der neue Personenaufzug hat Zugang zu allen Wohnbereichen und sorgt für Komfort und Barrierefreiheit. Weiter wurden im Alten Pastorat umfangreiche Dämmmaßnahmen vorgenommen, alle Fenster und Türen sowie die Infrastruktur (Heizung, Sanitär, Elektro) wurden erneuert.
Ein Schallschutz- und Lichtkonzept für alle Wohnungen gewährleistet zusätzliche Wohnqualität. Das Alte Pastorat erfüllt damit den Gebäudestandard „sanierter Altbau mit Energiebedarf eines Neubaus“, was den Geldbeutel spürbar bei den Wohnnebenkosten schont.

In jeder Wohnung steht DSL/Glasfaser zur Verfügung. Zusätzliche Lagerfläche im Spitzboden und Bruchsteinkeller sowie Pkw-Stellplätze und eine Fahrradgarage (jeweils mit E-Lademöglichkeit) runden das Angebot ab.
Das Herzstück des Alten Pastorats ist der 2.000 Quadratmeter große „Pastors Garten“, der damals mit viel Liebe von Pastor Rinschen und den Gemeindemitgliedern gepflegt und nun wieder aus dem „Dornröschenschlaf“ erweckt wurde. Er bleibt erhalten und bietet jetzt befestigte und beleuchtete Wege und Plätze sowie einen barrierefreien Zugang.
Geplant ist zudem, den Gemüsegarten wiederzubeleben und so eine ausgewogene Mischung aus Nutz-, Zier- und Erholungsgarten zu schaffen. Die Gartennutzung richtet sich nach der Tatkraft und den Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner.
„Man muss nicht alt sein, um in das Alte Pastorat einzuziehen“, erklärt Ludger Schmidt. „Aber es ist gut zu wissen, das alles schon bereit ist für die Zeit des Älterwerdens.“
Und Stefan Rüßmann ergänzt: „Mehrgenerationenwohnungen können auch für jüngere Familien interessant sein. Das Alte Pastorat ist schon immer ein Ort der Begegnung und des sozialen Miteinanders gewesen.“
Dieser Geist des Hauses soll erhalten bleiben. Ein Gemeinschaftsraum – die „gute Stube“ – ist der Treffpunkt für den Austausch am Kaminofen, für gemeinsame Aktivitäten wie Spieleabende oder Fernsehrunden und ein Raum, um Familie, Freunde und Gäste zu empfangen, wenn die eigene Wohnung dafür nicht ausreicht.
Das Leitmotiv des Alten Pastorats „gemeinsam statt einsam“ ist ein Angebot an Menschen, die sich ein gemeinschaftliches Zusammenleben wünschen, ohne ihre Eigenständigkeit aufzugeben.
Es ist für Menschen gedacht, die ihr Leben weiterhin im vertrauten Umfeld von Familie, Freunden und Vereinen gestalten möchten und die sich bewusst für ein Wohnen entscheiden, das Nähe, Verwurzelung und Selbstbestimmung miteinander verbindet – ohne die Last und Verantwortung, die ein Eigenheim mit sich bringt.
Ludger Schmidt und Stefan Rüßmann sind sich einig: “Im Alten Pastorat kann man sein Leben und seine Wohnsituation sorgenfrei genießen.“
Info / Mietanfragen
Der Erstbezug des Hauses ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Es gibt bereits erste Mietzusagen. Weitere Interessierte können sich ab sofort mit Ludger Schmidt oder Stefan Rüßmann in Verbindung setzen und einen Besichtigungstermin vereinbaren. Der Umgang mit Anfragen erfolgt dabei selbstverständlich diskret.
Ansprechpartner:
Ludger Schmidt, Telefon: 0176/34 191 220
Stefan Rüßmann, Telefon: 0152/53 987 821




