Für Hausmeister Uwe Menne ist sein Beruf eine Berufung
Das hat uns 2025 bewegt
- Finnentrop, 26.12.2025
- Verschiedenes
- Von Nicole Voss
Finnentrop. Das Jahr geht zu Ende und die LokalPlus-Redaktion blickt zurück auf Menschen und Themen, die die Leserinnen und Leser und auch uns in der Redaktion besonders berührt haben. Bewegende Geschichten und Themen, die zum Freuen, Mitfühlen oder Nachdenken anregten. Heute: Uwe Menne, Schulhausmeister in Finnentrop mit einem großen Herz für Kinder.

Der Originalartikel wurde am 21. Juli 2025 veröffentlicht.
Seit drei Jahren engagiert sich Uwe Menne als Hausmeister in den Grundschulen Finnentrop und Rönkhausen sowie zwei Turnhallen. Dabei ist es dem 49-Jährigen laut eigener Aussage besonders wichtig, dass es allen gut geht.Den Beweis dafür, dass er es ernst meint, liefert unter anderem ein Video, in dem der zweifache Familienvater an einem besonders heißen Tag für Abkühlung bei den Finnentroper Grundschulkindern sorgte.



Eine ganz einfache Methode, die sich rumsprach und für positive Reaktionen sorgte. Uwe Menne holte den Wasserschlauch hervor und berieselte die Kinder von oben.
Das Video ging herum und auch LokalPlus wurde darauf aufmerksam und fragte sich: Wer ist der nette Mann, der mehr tut als regelmäßige Sichtprüfungen der Spielgeräte, stetige Kontrollen der Toiletten - die ja auch gerne mal aus Spaß von den Kindern mit Papier verstopft werden – und das Reparieren von Türen?.
Die nasse Abkühlung war nur eine seiner netten Gesten, mit denen er das Wohl der Kinder stets im Auge behält. Wenn die Fahrradprüfung ansteht, nimmt Uwe Menne die Funktionalität der Zweiräder unter die Lupe. Noch schnell ein Birnchen wechseln, Reifen aufpumpen und die Klingel checken, das ist für den engagierten Hausmeister kein Problem.

Zudem hat der zweifache Familienvater immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Kinder und auch der Lehrer. „Wenn etwas nicht stimmt, kommen die Kinder zu mir“, berichtet Uwe Menne mit berechtigtem Stolz.

Jetzt in den Sommerferien ist es für den 49-Jährigen etwas ruhiger. Momentan gilt sein Augenmerk dem neuen Raumkonzept in der Grundschule Finnentrop, dass auch die Lieferung neuer Möbel beinhaltet. Auch er hat drei Wochen Urlaub, den er mit der Familie genießt, bevor er sich wieder auf die Schule freut.

Eins steht nach 25 Jahren Arbeit in der Industrie für ihn fest: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir der Job so viel Freude bereitet. Ich würde es jederzeit wieder machen.“

