Fiktiver Brand bei Heggener Firma Anku

Jahresabschlussübung der Feuerwehr Heggen


  • Finnentrop, 27.10.2018
  • Von Barbara Sander-Graetz
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    Redaktion

Kurze Einweisung und dann ging es los mit der Jahresabschlussübung. von Barbara Sander-Graetz
Kurze Einweisung und dann ging es los mit der Jahresabschlussübung. © Barbara Sander-Graetz

Heggen. Die diesjährige Jahresabschlussübung führte die Feuerwehr Heggen in die Firma Leichtmetallbau Anku, Hersteller für Rolladen, Rolltore und Markisen. Im ehemaligen Bauernhaus Rademacher mussten die Einsatzkräfte einen fiktiven Brand löschen.


Nach Übungslage war ein elektrischer Heizofen in Brand geraten. Die Rauchentwicklung führte dazu, dass nicht alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz im Lager und damit das Gebäude verlassen konnten. Die Aufgaben für die Einsatzkräfte bestanden darin, den betroffenen Gebäudeteil zu durchsuchen, die zwei vermissten Personen zu finden, sie zu retten und den angenommenen Brand zu bekämpfen.
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Das stellte sich in dem verwinkelten Gebäude als nicht ganz einfach dar. Hinzu kam eine starke Rauchentwicklung. Mehrere Trupps Atemschutzträger durchsuchten die Räumlichkeiten und fanden schließlich die Verletzten, die von zwei Jungen der Jugendfeuerwehr gemimt wurden.

Ein weitere Herausforderung für die Atemschutzträger war es, die Verletzten über die enge Treppe des Obergeschosse sicher ins Frei zu bringen. Hier war Teamwork gefragt.
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Gleichzeitig wurde eine Wasserversorgung aufgestellt, um den angenommenen Brand von mehreren Seiten zu bekämpfen. Dazu musste die Hauptstraße einseitig gesperrt werden, was bei manchen Autofahrern für Irritationen sorgte, sodass die Wehr auch die Verkehrsregelung übernahm.
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Nach einer knappen Stunde war die Übungslage abgearbeitet. Das Gebäude wurde mittels Lüfter vom Rauch der Nebelmaschine befreit und die Wehr konnte wieder abrücken. „Solche Übungen sind wichtig, um die Firmen und Gebäude kennenzulernen“, so Einsatzleiter Michael Bockheim.
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