Feuerwehr rettet acht Personen aus Haus Agatha in Ramscheid

Gemeinschaftsübung


Die Übung des Einsatzbereichs 3 der Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop hat kürzlich am Haus Agatha in Ramscheid stattgefunden. von privat
Die Übung des Einsatzbereichs 3 der Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop hat kürzlich am Haus Agatha in Ramscheid stattgefunden. © privat

Ramscheid/Finnentrop. Die Übung des Einsatzbereichs 3 der Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop, hat kürzlich am Haus Agatha in Ramscheid stattgefunden.


Etwa 50 Einsatzkräfte der Einheiten Serkenrode, Fretter, Schliprüthen und Schöndelt erhielten gegen 18.05 Uhr durch die Meldeempfänger und Sirene eine Alarmierung. Bereits sieben Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ein. Hier fanden sie ein Szenario vor, das die Feuerwehr vor eine besondere Herausforderung stellte. Es galt acht Personen, darunter zwei Kinder zu retten, die sich noch im Gebäude aufhielten.

Das DRK Attendorn betreute und versorgte acht Personen, die bei der Übung als Verletzte eingestuft wurden. von privat
Das DRK Attendorn betreute und versorgte acht Personen, die bei der Übung als Verletzte eingestuft wurden. © privat

Unter den kritischen Augen von Einsatzbereichsführer Brandoberinspektor Philip Menzebach wurde die Übung begleitet. Die erste eintreffende Einheit Serkenrode schickte zwei Trupps unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude hinein. Hierzu kam dann die Unterstützung der Einheit aus Fretter, Schliprüthen und Schöndelt. Nun war die Aufgabe auch Löschwasser aus dem Löschteich an die Einsatzstelle zu bringen.

DRK Attendorn betreut Patienten

Durch das mit alarmierte DRK Attendorn erhielten die geretteten Personen mit unterschiedlichen Verletzungen fachliche Versorgung. Nachdem alle Personen gerettet und versorgt waren, hieß es dann Übungsende. Anschließend besprachen die Teilnehmer die Übung am Feuerwehrhaus Serkenrode. Sie befanden diese für wichtig. In dem Selbstversorger-Haus befinden sich 48 Betten.

„Im Einsatzfall zählt hier jede Minute und sehr viel Personal, hier wird jeder Feuerwehrmann gebraucht. Die Übung ist gut gelaufen. Aus Fehlern lernen wir. Dafür wird geübt“, so Philip Menzebach.

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