Ein eingebildeter Kranker und sein Umfeld strapazieren die Lachmuskeln

Laienspielschar Serkenrode in Bestform


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Die Laienspielschar Serkenrode sorgte für beste Unterhaltung und viele Lacher. von Nicole Voss
Die Laienspielschar Serkenrode sorgte für beste Unterhaltung und viele Lacher. © Nicole Voss

Serkenrode. Bei der Auswahl ihres Theaterstücks „Suche Mann für meine bessere Hälfte“, hat die Laienspielschar Serkenrode ein glückliches Händchen bewiesen. Das eingespielte Team freute sich über zwei sehr gutbesuchte Vorstellungen, viel Beifall und viele Lacher.


Die „Bühnenprofis“, die längst ein eingespieltes Team sind, hatten leichtes Spiel mit ihrem Publikum. Das Ensemble setzte alles daran, die Komödie aus der Feder von Beate Irmisch zum Gefallen der Besucher umzusetzen. Die Voraussetzungen: Textsicherheit, passende Mimik und Gestik wurden gekonnt umgesetzt. Soweit die erste Analyse.

Was machte das Stück aus? Jungbauer Max Prossel (Tim Wullenweber) ist zum Leidwesen seines Vaters Franz (Udo Metten) und seiner jungen Frau Rosa (Victoria König) ein ausgemachter Hypochonder.

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Die Laienspielschar Serkenrode sorgte für beste Unterhaltung und viele Lacher.

Unterstützt in seinen eingebildeten Leiden wird er von seiner Tante Irmine (Michaela Schulte) - eine eingefleischte Jungfer, die Max aufgezogen und verzogen hat. So hütet Max über Tage das Bett und kommt aus seinem alten ausgedienten Nachthemd mit Zipfelmütze gar nicht mehr heraus – und falls doch jammert er am Küchentisch sitzend weiter. Alleine das treibt den Zuschauern die Lachtränen in die Augen.

Da stellt sich die Frage: „Wie heilt man einen eingebildeten Kranken, der eigentlich putzmunter ist? Nachdem er sich auch noch dem Tode geweiht fühlt, weil er ein Gespräch über den todkranken Eber belauscht hat und das Leiden auf sich projiziert, ist das Chaos im Gange.

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Die Laienspielschar Serkenrode sorgte für beste Unterhaltung und viele Lacher.

Sogar Gemeindeschwester Agathe Raubein (Gitta Güthe) ist mit ihrem Latein am Ende. Magd Bruni (Leni König) mischt mit ihrer tollpatschigen Art kräftig mit und Pastor Ritzenhoff (Georg Dröge) bereitet sich bereits auf die letzte Salbung vor.

Sollte sich tatsächlich mal ein Texthänger eingeschlichen haben, halfen die Souffleusen Heike Kathol, Ina König und Pia Schmitt-Degenhardt schnell wieder auf die Sprünge. Als Regisseur fungierte Georg Hoberg. Alle zusammen machten einen tollen „Job“.

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