Ausbildung mit Biss: Karrierewege bei Metten Fleischwaren
Einblicke in Produktion, Technik und Logistik
- Finnentrop, 01.09.2026
- Verschiedenes
- Von Karriere Südwestfalen
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Finnentrop. Fast jeder im Sauerland kennt die „Dicke Sauerländer“ – aber kaum jemand weiß, was hinter der Bockwurst steckt. Wer hinter die Kulissen von Metten Fleischwaren blickt, findet dort weit mehr als Tradition: moderne Technik, eingespielte Teams, spannende Ausbildungsberufe und Karrierewege, die vom ersten Ausbildungstag bis in die Führungsetage reichen.
Genau darüber wollten Kim und Marie mit dem Videoformat „1 Tag als…“ von Karriere Südwestfalen (KSW) mehr erfahren. Sie waren bei Metten in Finnentrop unterwegs und haben Produktion, Technik und Logistik besucht. Herausgekommen sind vier Karrieregeschichten, die alle dasselbe zeigen: Wer hier startet, bleibt selten stehen.
Denn Ausbildung bedeutet bei Metten mehr, als einen Beruf zu lernen. Sie bedeutet ankommen, ausprobieren, Verantwortung übernehmen – und Perspektiven entdecken, die man am ersten Tag noch gar nicht auf dem Schirm hatte.
Für Tom Griese ist eines klar: Langweilig wird die Ausbildung zum Mechatroniker nie. Am Drehtag führt er unter anderem durch den Bereich Dosenband, wo Kettenglieder repariert werden, und zeigt den Verpackungsbereich am Roboter.
Schnell wird deutlich, worum es geht: Mechatroniker sorgen dafür, dass Maschinen und Anlagen zuverlässig laufen. Sie warten, reparieren, prüfen und finden den Fehler, wenn irgendwo etwas hakt. Das verlangt technisches Verständnis, Geduld, handwerkliches Geschick – und einen guten Blick fürs Detail.
„Die Ausbildung ist sehr vielseitig. Ich warte und repariere verschiedenste Maschinen und arbeite in allen Bereichen der Produktion bei Metten“, erzählt Tom. Genau diese Vielfalt macht den Reiz aus: mal mechanische Bauteile, mal elektrische Komponenten, mal Steuerungstechnik. Wer gerne tüftelt und verstehen möchte, wie komplexe Systeme funktionieren, ist hier goldrichtig.
Bei Metten lernen die Azubis das nicht nur in der Theorie. Sie erleben direkt in der Produktion, warum ihre Arbeit zählt – denn steht eine Anlage still, merkt man sofort, wie wichtig gut ausgebildete Fachkräfte sind.
Auch Gavin Eykelns Arbeitsalltag findet meist in der Produktion statt. Er macht eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer und zeigt beim Dreh die Verpackung der „Dicke Sauerländer“ Rostbratwurst. Hier gilt es, Maschinen einzurichten, Abläufe zu kontrollieren und dafür zu sorgen, dass die Produktion rundläuft.
Der Beruf klingt technisch – und ist es auch. Maschinen- und Anlagenführer bedienen und überwachen Anlagen, kontrollieren Prozesse, erkennen Störungen, beheben kleinere Probleme und behalten Qualität, Tempo und Sicherheit im Blick.
Wer glaubt, Produktion heiße „Maschine an, Maschine läuft“, wird hier schnell eines Besseren belehrt: Es braucht Konzentration, Verantwortungsbewusstsein und ein gutes Gespür dafür, wann etwas nicht stimmt.
Dass eine Ausbildung bei Metten viele Türen öffnet, zeigt Gavin selbst: Inzwischen ist er stellvertretender Leiter des Versands und trägt damit schon zusätzliche Verantwortung. „Mit einer Ausbildung bei Metten hat man viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Man muss nur wollen. An Unterstützung seitens Metten scheitert es jedenfalls nicht“, sagt er. Für alle auf Ausbildungssuche ein wichtiges Signal: Der Abschluss ist hier nicht das Ziel, sondern der Startpunkt.
Wie weit dieser Weg führen kann, beweist Merve Celik. Sie begann selbst mit einer Ausbildung im Unternehmen, hängte eine zweite an und leitet heute als Versandleiterin ein ganzes Team.
„Metten ist ein toller Arbeitgeber, sonst wäre ich ja nicht schon so viele Jahre hier“, erzählt sie lachend. „Das Team ist toll, die Arbeit ist abwechslungsreich – und wenn es draußen 40 Grad sind, haben wir es hier schön kühl.“
Auch Johann Miller kennt Metten seit seiner Ausbildung. Heute ist er Logistikleiter und verantwortet einen Bereich, in dem viele Fäden zusammenlaufen: Waren wollen geplant, koordiniert, gelagert und pünktlich versendet werden. Ohne funktionierende Logistik steht am Ende alles still.
„Ich konnte mich bei Metten verwirklichen. Als ich meine Ausbildung hier gestartet hab, habe ich nicht gedacht, dass ich heute mal die Logistik leite. Aber wenn man wirklich will, stehen einem die Türen hier bei Metten auf“, sagt Johann. Für Schülerinnen und Schüler, die noch überlegen, welcher Weg zu ihnen passt, steckt darin eine beruhigende Botschaft: Man muss am Anfang nicht wissen, wo man in zehn Jahren steht. Entscheidend ist ein Einstieg, der Entwicklung zulässt.
Der rote Faden durch alle vier Geschichten ist die Praxisnähe. Auszubildende pauken nicht nur Theorie, sondern sind von Anfang an in echte Abläufe eingebunden. Sie erleben, wie Produktion, Technik, Versand und Logistik ineinandergreifen – und wie wichtig jeder einzelne Bereich für das große Ganze ist.
Dazu kommt die Unterstützung während der Ausbildung: Metten bietet unter anderem Förderunterricht, Azubi-Workshops, Fahrtkostenerstattung, Mitarbeiterrabatte sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Nach erfolgreichem Abschluss gibt es zudem ein Arbeitsplatzangebot – je nach Fachrichtung befristet oder unbefristet. Kurz: Man startet nicht allein und hat gute Chancen zu bleiben.
Der Drehtag bei Metten macht sichtbar, was sonst im Supermarktregal verborgen bleibt: Hinter den bekannten Produkten stehen Menschen, Technik, Teamwork und jede Menge Know-how.
Wer denkt, hier würden nur „Fleischer“ gesucht, liegt falsch. Metten bildet in kaufmännischen und gewerblichen Berufen aus – neben der Fleischer-Ausbildung unter anderem Mechatroniker, Maschinen- und Anlagenführer, Fachkraft für Lagerlogistik, Berufskraftfahrer, Industriemechaniker und Elektroniker.
Wer Lust auf eine praxisnahe Ausbildung, ein starkes Team und echte Entwicklungsmöglichkeiten hat, sollte sich Metten Fleischwaren als Ausbildungsbetrieb genauer anschauen. Die aktuellen Ausbildungsstellen findet ihr hier.
Kontakt
Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG
Bamenohler Str. 244
57413 Finnentrop
Tel. 02721 / 515-0
E-Mail: info@metten.net
Website: https://www.metten.net