Turnhalle „In der Wünne“ bezugsfertig

Bürgermeister Uli Berghof: Aufgabe „mit Bravour“ gemeistert


 von Rüdiger Kahlke
© Rüdiger Kahlke

Die Sporthalle „In der Wünne“ in Drolshagen ist bezugsfertig. Alle Beteiligten hätten die Vorbereitungen für die Umwandlung der Halle in einer Notunterkunft für bis zu 200 Flüchtlinge, „innerhalb kürzester Zeit mit Bravour“ gemeistert, erklärt Bürgermeister Uli Berghof via Pressemitteilung. Das Schreiben im Wortlaut:


„Die Unterstützung der Flüchtlingshilfe ist der größte Einsatz für alle beteiligten Hilfsorganisationen seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Der herausfordernden Aufgabe stellten sich nun erneut das Deutsche Rote Kreuz Drolshagen, das Technische Hilfswerk mit Ortsverbänden aus Olpe und Attendorn sowie die Feuerwehr der Stadt Drolshagen bei der Herrichtung der Sporthalle Wünne in Drolshagen. Bis zu 60 Helfer waren hier täglich im Einsatz. Immer wieder unterstützt wurden die Hilfskräfte durch Mitarbeiter verschiedener Fachbereiche der Stadt Drolshagen.
Zum dauerhaften Schutz des Bodens der Halle wurde dieser vollständig abgedeckt. Mithilfe von Bauzäunen und darauf angebrachten Folien wurden abgetrennte Bereiche geschaffen, die ein Mindestmaß an Privatsphäre ermöglichen sollen. Darüber hinaus galt es, eine große Anzahl von Doppelstockbetten zu beschaffen und aufzubauen. Räumlichkeiten, in denen ansonsten Material für den Sportunterricht lagert, wurden zu Aufenthalts- und Kinderspielbereichen umfunktioniert. Dies alles und viele weitere Handgriffe meisterten die Beteiligten innerhalb kürzester Zeit mit Bravour. Nun steht die Halle bezugsfertig bereit, um bei Bedarf bis zu 200 Flüchtlinge und Asylbewerber aufzunehmen.“ (LP)
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