Starke Reaktion: Drolshagens Handballerinnen siegen klar gegen RSVE Siegen

28:23 Heimspiel-Gala


Anika Ickler war nicht zu bremsen und netzte 14 mal ein. von Matthias Reinhardt Fotografie
Anika Ickler war nicht zu bremsen und netzte 14 mal ein. © Matthias Reinhardt Fotografie

Drolshagen. Die Bezirksliga-Handballerinnen des TuS Drolshagen haben sich erfolgreich für ihre 30:24 Hinspielschlappe beim RSVE Siegen revanchiert und klettern an die Tabellenspitze.


Anders als noch in der Hinrunde, war die Kahraman-Sieben von Beginn an hellwach, führte in der zweiten Spielminute bereits 2:0 und sollte über die gesamte Spieldauer nicht einmal die Führung abgeben.

Taktisch waren die Dräulzer gut auf die Gästinnen aus dem Siegerland eingestellt: „Aufgrund unseres Angriffsspiels war Siegen gezwungen auf die gewohnte 5:1 Deckung zu verzichten. Dadurch fehlten Siegen die Ballgewinne für einfache Tore.“ so TuS-Trainer Serkan Kahraman.

Drolshagens größter Faustpfand war in dieser körperbetonten Partie jedoch der Abwehrverbund. „Jede Spielerin war bereit diesen einen Schritt mehr zu gehen!“ erklärte TuS-Offizielle Vanessa König. Überragende Spielerin dieser Begegnung war erneut Rückraumshooterin Anika Ickler mit 14 Toren. Bereits beim Halbzeitstand von 17:14 hatte Anika Ickler achtmal getroffen.

Spannung bis zum Schluß

In der 43. Spielminute konnte sich die Heimmannschaft ein komfortables 24:18 erspielen, ehe beide Teams fast acht Minuten lang kein Tor erzielen konnten. Danach ging es Schlag auf Schlag und Siegen verkürzte auf 25:21 (52.) und Drolshagen sah sich in doppelter Unterzahl.

Doch die Gastgeberinnen zeigten Nerven und wussten geschickt das Ergebnis zu verwalten und am Ende sogar noch auszubauen. Mit dem Schlusspfiff umjubelte Drolshagen einen 28:23 Heimsieg und die vorübergehende Tabellenführung.

Am Samstag, 21. Februar, muss die Equipe von Serkan Kahraman beim Vorletzten, der SG Kierspe/Meinerzhagen, ran. Auf dem Papier eine klare Sache. Allerdings ist Vorsicht geboten. Kierspe hat seine Matches in der Regel nur sehr knapp verloren und nun mit Heiko Kwiatkowski einen alten Trainerfuchs an der Seitenlinie.

Artikel teilen: