Matthias Heider besucht Unternehmensgruppe Krah in Drolshagen

Rundgang und Diskussion über Herausforderungen


Von links: Florian Müller, Chef der CDU-Drolshagen, Bundestagsabgeordneter Matthias Heider, Christian Hermann, Theodor Hermann, Personalleiterin Teresa Mason-Hermann, Geschäftsführerin Technik Katarina Brück, Gesellschafter Rainer Fiala. von privat
Von links: Florian Müller, Chef der CDU-Drolshagen, Bundestagsabgeordneter Matthias Heider, Christian Hermann, Theodor Hermann, Personalleiterin Teresa Mason-Hermann, Geschäftsführerin Technik Katarina Brück, Gesellschafter Rainer Fiala. © privat

Drolshagen. Die Krah-Unternehmensgruppe gehört zu den wenigen Unternehmen im Kreis Olpe, deren Hauptprodukte nicht auf der Metallverarbeitung basieren: Krah produziert elektronische Widerstände. Jetzt hat der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Heider (CDU) das Unternehmen in Drolshagen besucht.


Im Kreise der Gesellschafter und der Geschäftsführung präsentierte Firmengründer Theodor Hermann gemeinsam mit seinem Sohn, Christian Hermann, die Unternehmensgruppe und ihre Produkte. Christian Hermann, Sohn des Firmengründers und inzwischen ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung, berichtete von der positiven Unternehmensentwicklung. Das Unternehmen wurde 1970 gegründet, hat weltweit mittlerweile über 1900 Mitarbeiter und konnte seinen Umsatz in den letzten zehn Jahren fast verdoppeln.

Mittlerweile sei Krah Weltmarktführer bei drahtgewickelten Leistungswiderständen in der Automobilindustrie. „Zu unseren Kunden gehören nahezu alle Automobilhersteller. In fast allen neueren Benzin-Autos auf der Welt finden sie unsere Widerstände“, so Christian Hermann. Millionenfach werden am Standort Drolshagen die nur wenige Zentimeter großen Widerstände produziert. Im Auto eingebaut, sorgen sie zum Beispiel dafür, dass Radio und andere Elektronik funktionieren, ohne durch Hochspannungsimpulse und Zündfunken gestört zu werden.
Heider lobt frühe Automatisierung
Neben „Innovationsfreude und Wachstumsbereitschaft“ sei es aber gerade die besondere Unternehmenskultur, die seiner Firma den Erfolg gebracht hätte, ist Firmengründer Theodor Hermann überzeugt.

Matthias Heider zeigte sich beeindruckt. „Ein sehr solide und klug geführtes Unternehmen, das schon früh die Zeichen erkannt hat und auf die Automatisierung von Prozessen gesetzt hat“, so der Wirtschaftspolitiker. Imponiert hatte Heider besonders, dass die Tochterunternehmen im Ausland immer mit lokalen Partnern gegründet wurden und den Partnern im Ausland auch die lokale Geschäftsführung übertragen wurde.

Im weiteren Gespräch diskutierte die Geschäftsführung mit Heider besonders die Herausforderungen, mit den das Unternehmen derzeit zu kämpfen hat. Besonders den Fachkräftemangel und das „individuell subjektive Verhalten von Betriebsprüfern“ merkten die Unternehmensvertreter kritisch an. Heider sagte zu, die Anliegen in seiner täglichen Arbeit als Abgeordneter aufgreifen zu wollen.
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