Drolshagener Bäckerei Sondermann-Brot schließt etwa 40 Filialen
Unternehmen verschlankt sich
- Drolshagen, 10.08.2020
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Drolshagen. Die Geschäftsleitung von Sondermann-Brot strafft die Struktur der mittelständischen Unternehmensgruppe und stellt den Bäckereibetrieb neu auf. Damit einher gehen Filialschließungen und Mitarbeiter-Kündigungen. Betroffen sind etwa 40 Filialen.

Mit den notwendigen Gesprächen und Verhandlungen „nähern wir uns derzeit der Zielgeraden“. Künftig will Sondermann mit 50 bis 60 Filialen und rund 450 Beschäftigten einen Umsatz im niedrigen zweistelligen Millionenbereich erwirtschaften.

Der Bäckereibetrieb erwirtschaftete damals mit 780 Beschäftigten in der Produktion und in gut 100 Filialen im Raum Siegerland, Sauerland, Bergisches Land, Rheinland sowie im Ruhrgebiet einen Jahresumsatz von knapp 20 Millionen Euro.
Mit den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf Innenstädte und Umsätze sei die Perspektive auf eine unternehmerische Lösung für den bis dahin stabilen Geschäftsbetrieb der insolventen Bereiche verlorengegangen, vermeldet das Unternehmen.
Gegründet wurde das Unternehmen 1949 von Robert und Klara Sondermann. Im Zuge eines ersten Insolvenzverfahrens im Herbst 2011 beteiligte sich der Investor Lafayette Capital Partners bei Sondermann.
