Treffen von Südwestfalen Agentur und den LEADER-Regionen

Zweite LEADER-Werkstatt in Meschede


Um den Austausch auch auf Projektebene weiter zu vertiefen, hatte die Südwestfalen Agentur GmbH die 13 LEADER-Regionen zur zweiten LEADER-Werkstatt nach Meschede eingeladen. von Hannah Scherz/ Südwestfalen Agentur
Um den Austausch auch auf Projektebene weiter zu vertiefen, hatte die Südwestfalen Agentur GmbH die 13 LEADER-Regionen zur zweiten LEADER-Werkstatt nach Meschede eingeladen. © Hannah Scherz/ Südwestfalen Agentur

Meschede/Südwestfalen. Um den Austausch auch auf Projekteben weiter zu vertiefen, hatte die Südwestfalen Agentur GmbH die 13 LEADER-Regionen zur zweiten LEADER-Werkstatt nach Meschede eingeladen.


Das Miteinander funktioniert bereits sehr gut, arbeiten doch alle Verantwortlichen daran, Südwestfalen in kleinen und großen Projekten zukunftsfähig aufzustellen. Die LEADER-Werkstatt bot nun die Gelegenheit, abseits des Arbeitsalltags noch einmal gezielt nach gemeinsamen Ansätzen, Themen und Projekten zu suchen und voneinander zu lernen.

Mittlerweile sind 13 LEADER-Regionen in Südwestfalen aktiv, die mit den Bürgern gemeinsam Kleinprojekte umsetzen – von neuen Freizeitangeboten über digitale Plattformen bis hin zu nachhaltigen Einkaufsführern.

Gleichzeitig laufen bei der Südwestfalen Agentur GmbH die Fäden für die REGIONALE 2025 und das Smart Cities Modellvorhaben zusammen. In den Struktur- und Förderprogrammen arbeiten hunderte Akteure in Südwestfalen mit gezielten Vorhaben daran, das Leben, Wohnen und Arbeiten in der Region nachhaltig zu verbessern. Und auch das Regionalmarketing zur Profilierung der Region ist bei der Agentur angesiedelt. Hieraus ergeben sich viele Schnittpunkte.

Austausch wichtig für die Zukunft der Region

„Die LEADER-Regionen sind gezielt vor Ort aktiv. Sie haben eine sehr enge Bindung zu den Bürgern. Wir sehen dabei immer wieder thematische Überschneidungen, sei es bei den Themen Fachkräftemangel, Mobilität, Stärkung des Ehrenamts oder der smarten Entwicklung in den Städten und Dörfern“, so Dr. Stephanie Arens, Leiterin der REGIONALE 2025 und des Bereichs Regionale Entwicklung bei der Südwestfalen Agentur GmbH.

Vor allem das Thema Bürgerbeteiligung beschäftigte die Verantwortlichen in den LEADER-Regionen. Dabei ging es um Fragen wie „Wie viel Angebot ist sinnvoll?“, „Wie können die Menschen in der Region aktiviert werden?“ aber auch „Welche Formate funktionieren gut, welche nicht so gut?“

Die Erfahrungen miteinander zu teilen und einmal entwickelte Konzepte für andere LEADER-Regionen bereitzustellen, sei ein Gewinn für alle. Ein wichtiger Aspekt in der Planung sei aber auch, dass die Bürger nicht mit Angeboten überfordert würden, sagte Leonie Loer, Regionalmanagerin der „Bürgerregion am Sorpesee“.

Forschungsvorhaben vorgestellt

Als Gast kam Yannick Bollmann von der Uni Siegen zur LEADER-Werkstatt. Er stellte das umfangreiche Forschungsvorhaben FUSION der Uni Siegen vor, das sich mit verschiedenen Ansätzen der Transformation des ländlich-industrualisierten Raums widmet.

Als Teil des Vorhabens soll der sogenannte „Citizen Science“-Ansatz für die ländliche Entwicklung nutzbar gemacht werden. Die Idee: Das wissenschaftliche Know-how wird von der Uni gestellt, die konkreten Forschungsideen und -projekte sowie deren Umsetzung kommen von den und durch die Menschen vor Ort.

Auch für 2024 ist wieder eine LEADER-Werkstatt geplant.

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