Südwestfalen nutzt High-Tech für REGIONALE 2025 Projekte

Innovative Naturerlebnisse


Die Projektträger der Naturprojekte innerhalb der REGIONALE 2025 trafen sich in der Attendorner Infotastic Academy zu einem Runden Tisch rund um digitale Naturerlebnisse. von Johanna Maurer-Pätzold/ Südwestfalen Agentur GmbH
Die Projektträger der Naturprojekte innerhalb der REGIONALE 2025 trafen sich in der Attendorner Infotastic Academy zu einem Runden Tisch rund um digitale Naturerlebnisse. © Johanna Maurer-Pätzold/ Südwestfalen Agentur GmbH

Attendorn/Südwestfalen. In Südwestfalen arbeiten Projektträger im Rahmen der REGIONALE 2025 daran, die Natur durch moderne Technologien neu erlebbar zu machen. Bei einem „Round Table“ in der Infotastic Academy in Attendorn tauschten sie Erfahrungen aus und erkundeten vor Ort innovative Technologien. Dabei standen Virtual und Augmented Reality sowie Künstliche Intelligenz im Fokus.


Der Round Table, organisiert von neuland+, ermöglichte den Projektträgern nicht nur den Erfahrungsaustausch, sondern auch die Erkundung moderner Technologien für ihre Vorhaben. Ziel war es, eine gemeinsame Linie für Naturprojekte in der REGIONALE 2025 zu finden.

Mario Ziogas, Projektmanager der REGIONALE 2025 bei der Südwestfalen Agentur GmbH, betonte die Bedeutung des Austauschs und des gemeinsamen Vorgehens, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz von Technik.

Dr. Jürgen Fischbach vom Sauerland-Tourismus zeigte in seinem Impulsvortrag, wie der gemeinsame Einsatz von Daten zur Verbesserung von Infrastruktur, Aufenthaltsqualität und Vermarktung gelingen kann. Die Idee war, voneinander zu lernen und ein einheitliches Bild für Naturprojekte in Südwestfalen zu schaffen.

Virtuelle Rundgänge präsentiert

Die Infotastic Academy bot den idealen Rahmen, um Technologien direkt vor Ort zu testen. Unternehmen wie „SpotAR“ aus Soest präsentierten virtuelle Rundgänge und Stadtführungen über Smartphones und Tablets, die die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt verschwimmen lassen.

„Immosphere 360“ aus Schmallenberg zeigte, wie eine VR-Brille genutzt werden kann, um virtuelle Unternehmensrundgänge zu erleben. Zusätzlich konnten die Teilnehmer den „ICAROS“ testen, ein Gerät für ein immersives Erlebnis wie einen Flug über eine Berglandschaft.

Im Rahmen des Runden Tisches probierten die Projektträger modernste Technik aus. von Johanna Maurer-Pätzold/ Südwestfalen Agentur GmbH
Im Rahmen des Runden Tisches probierten die Projektträger modernste Technik aus. © Johanna Maurer-Pätzold/ Südwestfalen Agentur GmbH

Die Projektträger verließen den Round Table mit einem klareren Bild über die technischen Möglichkeiten für ihre Naturprojekte. Das Ziel war, ein neues Naturerlebnis zu schaffen, das sowohl den Menschen in der Region als auch Besuchern von außerhalb zugutekommt.

Verschiedene Naturprojekte

In der REGIONALE 2025 sind mehrere Naturprojekte aktiv. Unter anderem wurden zwei Kooperationsprojekte mit dem dritten REGIONALE-Stern ausgezeichnet: Das Vorhaben der drei Naturparke, „Naturentdeckerorte“ für Kinder zu schaffen, und das Projekt „Grenzenlos“ von Sauerland-Tourismus und dem Tourismusverband Siegen-Wittgenstein, das ein digitales Managementsystem für die touristische Infrastruktur entwickelt.

Weitere Projekte wie „Smart Wood“ im Arnsberger Wald mit einem virtuellen Ranger und „Natur digital begreifen“ im Siegener Stadtwald mit smarter Sensorik und einem Internetportal wurden ebenfalls mit dem dritten Stern ausgezeichnet. Diese Projekte nutzen Technologien aus den Bereichen Virtual und Augmented Reality sowie Künstliche Intelligenz.

Zwei Vorhaben in der Planungsphase

Zwei weitere Vorhaben befinden sich in der Planungsphase: „NaturTalenteLippe“ der Kommunen Lippetal und Lippstadt zur Neugestaltung der Auenlandschaft der Lippe sowie ein neues Wander- und Erlebniszentrum auf der Nordhelle im Ebbegebirge, geplant von den Kommunen Herscheid und Meinerzhagen.

Dr. Stephanie Arens, Leiterin der REGIONALE 2025 bei der Südwestfalen Agentur GmbH, betonte die Bedeutung der engagierten Zusammenarbeit der Akteure, um die Region lebenswerter zu machen und das Bewusstsein für die schützenswerte Natur zu stärken.

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