Sozialabbau und vernachlässigte Daseinsvorsorge – wie betrifft uns das?

Diskussion mit ver.di-Chefökonom


ver.di-Chefökonom Dierk Hirschel von ver.di
ver.di-Chefökonom Dierk Hirschel © ver.di

Siegen/Kreis Olpe. Als „Märchen“ kritisiert ver.di-Chefökonom Dierk Hirschel die Behauptung von Bundeskanzler Merz, dass wir uns den heutigen Sozialstaat volkswirtschaftlich nicht mehr leisten können. Am Dienstag, 8. September, kommt er zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung in die Siegerlandhalle, in der auch Lösungsstrategien zum aktuellen Sozialabbau thematisiert werden.


Der ver.di-Regionsvorstand Siegen-Olpe lädt dazu um 18 Uhr in den Atriumsaal der Siegerlandhalle ein. Einlass ist bereits eine Stunde vorher. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung richtet sich an Gewerkschaftsmitglieder und alle anderen Interessierten. Unterschiedliche Positionen und kritische Diskussionen sind ausdrücklich willkommen.

Sozialstaat unter Druck

Der Sozialstaat steht zunehmend unter Druck. Ob Rente, Gesundheit, Pflege, Betreuung, Arbeitsschutz oder Arbeitszeit: Leistungen werden reduziert, eingeschränkt oder grundsätzlich infrage gestellt. Vor diesem Hintergrund wird Dierk Hirschel die Zusammenhänge zwischen Sozialpolitik, öffentlicher Infrastruktur sowie aktuellen wirtschafts- und finanzpolitischen Entwicklungen beleuchten.

Im anschließenden Austausch geht es um Fragen wie: Welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen sind von Sozialabbau und Investitionsrückständen zu erwarten? Welche Auswirkungen haben steigende Militärausgaben auf die Finanzierung von Sozialstaat und öffentlicher Infrastruktur?

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