Nach Streit im Skaterpark: Jugendlicher im Krankenhaus verstorben

Obduktion ist erfolgt


Symbolfoto. von Nils Dinkel
Symbolfoto. © Nils Dinkel

Meinerzhagen. Im Falle des leblos aufgefundenen Jugendlichen im Skaterpark in Meinerzhagen (LokalPlus berichtete) vermelden die Staatsanwaltschaft Hagen und die Polizei, dass der 16-Jährige am Donnerstag, 8. Februar, in einem Krankenhaus verstorben ist. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern an.


Update von Samstag, 10. Februar, 10.15 Uhr:

Die Obduktion des verstorbenen 16-Jährigen hat stattgefunden. Den gerichtsmedizinischen Untersuchungen zufolge ist der Jugendliche an starken inneren Hirnblutungen verstorben. Massive äußere Gewalteinwirkungen auf den Kopf waren hingegen nicht zu erkennen.

Das Ergebnis deutet nicht auf ein vorsätzliches Tötungsdelikt hin. Die Ermittlung von Staatsanwaltschaft und Polizei werden fortgesetzt.

Ursprungsartikel vom 8. Februar, 16.40 Uhr:

Bei der Auseinandersetzung im Skaterpark am Dienstag, 30. Januar, war der 16-Jährige lebengefährlich verletzt worden. Staatsanwaltschaft und Polizei suchen weiter nach Zeugen, Hinweisgebern und Beweismitteln. Insbesondere ist es nicht auszuschließen, dass ein Video der Tat oder aus dem Tatumfeld existiert.

Die Ermittler haben nun eine Möglichkeit geschaffen, der Mordkommission dieses Material anonym zukommen zu lassen. Sollte jemand im Besitz eines relevanten Videos oder anderer Daten des 30. Januar am Skaterpark sein, können diese hier hochgeladen werden. Die Verarbeitung erfolgt anonym.

Telefonisch bleibt die Polizei für Hinweise weiterhin rund um die Uhr unter Tel. 02331 / 986 20 66 erreichbar.

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