Junge Frau hält Polizei in Atem und greift Beamte an

Einweisung in Psychiatrie


Polizei, Symbolfoto von Nils Dinkel
Polizei, Symbolfoto © Nils Dinkel

Lüdenscheid. Eine junge Frau hat die Polizei am vergangenen Wochenende die Polizei in Lüdenscheid gleich mehrfach beschäftigt. Am Ende wurde sie in eine Klinik eingewiesen.


Am Freitag, 27. Oktober, gegen 20.45 Uhr brannte ein Container nahe des Seniorenheims Weststraße. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Polizeibeamte nahmen Ermittlungen wegen Sachbeschädigung auf. Zeugen hatten kurz zuvor die Beschreibung einer Verdächtigen abgegeben. Die flüchtige Lüdenscheiderin (21) wurde im Rahmen der Fahndung angetroffen und ihre Personalien festgestellt.

Am Samstag gegen 23.30 Uhr meldeten Zeugen dieselbe Frau, da sie sich verdächtig im Bereich von abgestellten Containern verhielt. Polizeibeamte trafen sie vor Ort an und nahmen sie zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam.

Zeugen bedroht

Am Sonntag um kurz nach 20 Uhr riefen Zeugen die Polizei erneut zum Seniorenheim Weststraße. Sie hatten die Tatverdächtige aus dem Fall von Freitagabend wiedererkannt und sie aufgefordert, vom Gelände zu verschwinden. Daraufhin habe sie die Zeugen verbal bedroht und sei dann gegangen. Polizeibeamte konnten die Frau auch dieses Mal wieder aufgreifen und in Gewahrsam nehmen.

Das Ordnungsamt und ein Arzt wurden hinzugezogen, die eine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik anordneten. Auf dem Weg zum dafür bestellten Krankentransportwagen schubste die Tatverdächtige einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes und versuchte eine Polizeibeamtin zu schlagen. Die Angegriffenen blieben unverletzt. Gegen die 21-Jährige wird nun unter anderem wegen Bedrohung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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