Interkommunales Frühwarnsystem für Starkregen startet im Märkischen Kreis
Gefahren schneller erkennen
- Aus der Region, 08.08.2026
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- Von Südwestfalen- Mag
Südwestfalen- Mag
Redaktion

Südwestfalen. Mehr Zeit zum Handeln im Ernstfall: Im Märkischen Kreis beginnt der Aufbau eines interkommunalen Frühwarnsystems für Starkregen und Hochwasser. Dieses soll Einsatzkräfte zukünftig frühzeitig auf drohende Überflutungen aufmerksam machen. Klasse!

Das Projekt wurde durch das Unwetter „Bernd“ im Juli 2021 initiiert und wird in Zusammenarbeit mit allen Städten und Gemeinden des Kreises durchgeführt. Dabei kommen intelligente Sensoren und eine lernfähige Künstliche Intelligenz zum Einsatz.
Mithilfe der Sensoren werden unter anderem Wasserstände und Bodenfeuchte gemessen. Anhand dieser und zusätzlicher Wetterdaten werden Vorhersagen zu drohenden Überflutungen getroffen. So sollen Gefahren künftig schneller erkannt und Einsatzkräfte gezielter informiert werden.
„Das neue Frühwarnsystem ersetzt zwar keinen Hochwasserschutz, es verschafft den Einsatzkräften jedoch einen wichtigen Zeitvorsprung. Genau dieser kann am Ende den Unterschied machen“, sagt Wolfram Jung von der Unteren Wasserbehörde des Märkischen Kreises. Es ist geplant, dass Bürger und Bürgerinnen die Pegeldaten künftig auch über ein Online-Portal abrufen können.
Übrigens: Das System kommt bereits beim Stadtentwässerungsbetrieb Lüdenscheid-Herscheid und bei der Stadt Hagen zur Verwendung. In weiteren Kreisen, wie dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Olpe, ist die Installation des Systems geplant.
Weitere Informationen gibt es hier.