Empfindlicher Schlag gegen mutmaßliche Whatsapp-Betrüger aus NRW

Mindestens 100 Fälle


Topnews
Symbolfoto. von Nils Dinkel
Symbolfoto. © Nils Dinkel

Märkischer Kreis. Polizeibeamte haben am Donnerstagmorgen, 9. März, in mehreren NRW-Städten zeitgleich 14 Durchsuchungsbeschlüsse wegen des Tatverdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetruges vollstreckt.


Den insgesamt 14 Tatverdächtigen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren wird vorgeworfen, mittels Whatsapp-Betruges oder telefonisch unter Vortäuschung falscher Tatsachen in mindestens einhundert Fällen bundesweit Bargeld im mindestens sechsstelligen Bereich erbeutet zu haben.

Die Einsatzkräfte durchsuchten insgesamt 14 Wohngebäude in Lüdenscheid, Gelsenkirchen, Köln, Essen, Duisburg, Niederzier (Düren) sowie Bergheim und Kerpen (jeweils Rhein-Erft-Kreis). Wegen Hinweisen auf eine mögliche Bewaffnung des Tatverdächtigen, kam in Kerpen ein Spezialeinsatzkommando zum Einsatz.

Zwei Haftbefehle vollstreckt

Zeitgleich vollstreckten Polizeibeamte durch das Amtsgericht Hagen erlassene Untersuchungshaftbefehle für zwei mutmaßliche Haupttäter aus Duisburg (24) und Kerpen (16). Eine weitere Person aus Duisburg (16) nahmen die Einsatzkräfte vorläufig fest.

Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler zahlreiche Beweismittel sicher, darunter Mobiltelefone sowie eine PTB-Waffe. Die Ermittlungen zu dem laut Polizei „sehr umfangreichen“ Ermittlungsverfahren dauern an.

Artikel teilen: