Deutscher Engagementpreis: Zwei Nominierte kommen aus Südwestfalen
Handballer und Rotkreuzler mit besonderen Projekten
- Aus der Region, 14.10.2023
- Verschiedenes
- Von Südwestfalen- Mag
Südwestfalen- Mag
Redaktion
Südwestfalen. Der Deutsche Engagementpreis zeichnet jährlich freiwilliges Engagement aus. Dadurch soll die Wertschätzung für ehrenamtliche Tätigkeiten gestärkt und sichtbarer gemacht werden. Nun könnte die bedeutendste Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland nach Südwestfalen gehen, denn zwei Initiativen sind in der engeren Auswahl für den Publikumspreis.

Aus Arnsberg im Hochsauerlandkreis sind die „Glückskinder“ des TV Arnsberg nominiert. Die „Glückskinder“ sind Teil der Handballabteilung des Vereins. Insgesamt 25 Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsverzögerungen bekommen durch engagierte Trainerinnen und Trainer jeden Samstag ein gemeinsames Handballtraining.

Die „Glückskinder“ ermöglichen das Zusammenspiel in der Mannschaft, regelmäßiges Trainieren, gemeinsame Ausflüge und die Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung. Sie treten auch in der „Glücksliga“ an, ein inklusiver Handball-Wettstreit, bei dem insgesamt zehn Teams mit dabei sind.

Aus Ense im Kreis Soest ist die Kampagne des Deutschen Roten Kreuz Ense nominiert. Mit Textilplakaten auf mobilen Bauzäunen wirbt das DRK Ense für ein Engagement mit dem Motto: „Selbstverständlich? Nein, Ehrensache! Wann bist du dabei?“.

Verbunden wurden die Sprüche mit Bildern der Kameradinnen und Kameraden aus dem eigenen Ortsverein, welche locker und mit guter Laune auf den Plakaten posieren. Dadurch soll auf das DRK als auch die damit verbundenen Einsatzmöglichkeiten aufmerksam gemacht werden. Die Kampagne wurde dabei komplett in Eigenregie des Vereins erstellt.

Zwei erstklassige Vereinsaktivitäten aus Südwestfalen, für die man noch bis Dienstag, 24. Oktober, abstimmen kann.
