CoWorking in Südwestfalen Fokus bei nächstem „Zukunftsdialog“
Hub45“: Team startet
- Aus der Region, 12.06.2023
- Verschiedenes
Südwestfalen. In Südwestfalen sollen neue dezentrale Orte für digitales Arbeiten entstehen. Das ist das Ziel des Projekts „Hub45“ der Südwestfalen Agentur GmbH. Nun sind die Arbeiten angelaufen. Das neue Team wird sich und das Vorhaben erstmals vorstellen beim nächsten Zukunftsdialog für Südwestfalen.

Am Donnerstag, 15. Juni, geht es bei der hybriden Veranstaltung – digital und vor Ort in Halver – um die verschiedenen Facetten des dezentralen Arbeitens, CoWorking-Formate in Südwestfalen und den Einfluss der A 45-Sperrung.
Das Projekt „Hub45“ hat seinen Namen der Autobahn 45 zu verdanken. Insbesondere Unternehmen und Verwaltungen entlang der A 45 sollen dabei unterstützt werden, dezentrale Orte für digitales Arbeiten einzurichten. Das soll Pendler entlasten, Fachkräfte halten und neue Optionen im ländlichen Raum bieten. Um ein ganzes Netz solcher neuer Orte zu etablieren, sind aber alle Akteure in Südwestfalen gefragt.

Im Januar hatte die Südwestfalen Agentur GmbH den Förderbescheid vom NRW-Wirtschaftsministerium für „Hub45“ erhalten. Mittlerweile ist mit Clarissa Rettig, Karina Niklas und Sarah Stöcker das dreiköpfige Team gefunden, das sich bis 2026 um die Umsetzung kümmert, das Bedarfe und Akteure zusammenbringt und zudem bestehende CoWorking-Spaces mit neuen Angeboten vernetzt.
/p>/span>Unterstützung erhält die Südwestfalen Agentur GmbH von CoWorkLand eG aus Kiel. Die Genossenschaft verfügt über viel Erfahrung bei der Etablierung neuer Arbeitsorte im ländlichen Raum. Gemeinsam wollen sie daher Kommunen, Wirtschaftsförderungen oder Unternehmen in Südwestfalen beraten. Denn die Bedarfe und Chancen für dezentrale Arbeitsorte können sehr unterschiedlich sein.

Mal reicht eine dezentral angemietete Arbeitsfläche für Pendler aus, mal steht das branchenübergreifende Zusammenarbeiten im Mittelpunkt, dann unter dem Stichwort „CoWorkation“ das Zusammenspiel von Arbeit und Erholung. In einem ersten Schritt entsteht daher beispielsweise eine Potenzial- und Bedarfsanalyse für Südwestfalen, um potenzielle Standorte für CoWorking im ländlichen Raum zu ermitteln.
Wie die unterschiedlichen Formen des CoWorkings aussehen und in Südwestfalen ineinandergreifen können, möchte der kommende Zukunftsdialog in Halver aufzeigen. Die Zukunftsdialoge sind eine Veranstaltungsreihe der Südwestfalen Agentur GmbH in der REGIONALE 2025 in Kooperation mit den südwestfälischen Volksbanken: am Donnerstag, 15. Juni, mit dem Fokus auf dezentrale Arbeitsorte.

Beim Zukunftsdialog stellt die Stadt Halver das „Kreativ.Quartier.Wippermann“ vor. Bei dem REGIONALE-2025-Projekt ist CoWorking eingebettet in einen neuen soziokulturellen Treffpunkt.
Wie die Wirtschaft in Südwestfalen auf neue Arbeitsorte blickt, wie Erfahrungen bestehender CoWorking-Spaces nach der Sperrung der A 45 sind und warum „Hub45“ nach der Brückensperrung eine Chance in der Krise darstellen kann, wird ebenfalls Teil des Zukunftsdialogs sein.
