Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari zeigt sich von Erdbeben betroffen

Viele tausend Tote in Syrien und in der Türkei


Nezahat Baradari. von Foto: Nils Dinkel
Nezahat Baradari. © Foto: Nils Dinkel

Berlin/Kreis Olpe. Tief betroffen zeigt sich die heimische SPD Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari über die Folgen des schweren Erdbebens in der Türkei und in Syrien. Sie spricht den trauernden Familien der Opfer ihr Beileid aus.


„Ich bin entsetzt und sehr traurig über das starke Erdbeben in der Türkei und Syrien. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen der Opfer, die ihr Leben verloren haben. Den Verletzten übermittle ich meine Wünsche für eine baldige Genesung“, so Baradari.

Ihre Gedanken seien aber auch bei den Menschen, die noch immer auf Rettung warten und den engagierten Rettungskräften, die ihr Möglichstes tun, um Leben zu retten.

„Allein im Kreis Olpe leben nach der offiziellen Länderstatistik deutlich mehr als zehn Prozent der Menschen , deren Herkunftsländer die Türkei oder Syrien sind. Viele von ihnen werden Familie oder Freunde in den betroffenen Gebieten haben. Auch bei ihnen sind meine Gedanken und ihnen gilt mein Mitgefühl“, ergänzt die Bundestagsabgeordnete.

Baradari ruft zur Hilfe auf

Das Bundesministerium für Inneres und Heimat und das Bundesministerium für Gesundheit haben sofort gehandelt, um einen raschen Transport von dringend benötigten Feldbetten, Arzneimitteln und Medizinprodukten, wie beispielsweise Verbandmaterial und Spritzen, in die Erdbebengebiete zu organisieren, was angesichts der knappen Arzneimittelmittel auf dem deutschen Markt sich als sehr schwierig darstellt.

„Wir in Deutschland stehen an der Seite der Opfer des Erdbebens. So sind beispielsweise THW, DRK und Malteser bereits unterwegs in die betroffenen Gebiete. Jetzt ist es an der Zeit, Einigkeit, Solidarität und Zusammenhalt zu beweisen“, so Baradari.

Sie sei fest davon überzeugt, dass die Türkei und Syrien - gemeinsam mit Unterstützung aus der ganzen Welt - diese Katastrophe überwinden werde. „Ich rufe alle Mitbürger, auch im Kreis Olpe, dazu auf, jede erdenkliche Hilfe zu mobilisieren“, so Baradari abschließend.

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