Bundespolizist in Siegen bei Kontrolle verletzt

Nach Fluchtversuch


Symbolfoto. von Bundespolizei
Symbolfoto. © Bundespolizei

Köln/Siegen. Eine Streife der Bundespolizei hat am Samstag, 16. Dezember, einen 48-jährigen am Bahnhof Siegen kontrolliert, der zunächst die Flucht ergriff. Als die Beamten ihn stellten, leistete der Mann Widerstand, sodass ein 28-jähriger Beamter sich verletzte und seinen Dienst beenden musste. Zudem hatte er Betäubungsmittel dabei.


Um 19 Uhr erhielten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen Hinweis, dass am Bahnhof mit Betäubungsmitteln gehandelt werden solle. Sie trafen auf einen 48-Jährigen und nahmen einen durchdringenden Marihuanageruch wahr.

Als die Beamten den Mann ansprachen, ergriff dieser die Flucht. Ein 28-jähriger Beamte holte ihn ein und fest. Dabei attackierte der Tatverdächtige diesen mit Schlägen, Tritten, Knie- sowie Kopfstößen, sodass beide Personen zu Boden fielen.

Der Beamte stieß mit dem Kopf gegen einen Absperrpfosten und anschließend auf den Boden, wobei er sich verletzte. Ein zweiter Beamter fixierte und fesselte den Aggressor, den er durch Unterstützung einer weiteren Streife zum Bundespolizeirevier Siegen brachte.

Sie durchsuchten den Widerständler und fanden in seinem Rucksack fünf Verschlusstütchen mit Betäubungsmitteln, wobei es sich augenscheinlich um Marihuana handelte. Die Beamten beschlagnahmten diese und zeigten den Mann wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz an.

Der Verletzte erhielt eine Erstversorgung durch eine Rettungswagen-Besatzung und musste im Anschluss seinen Dienst beenden.

Artikel teilen: