Betrunkener randaliert in Linienbus und bedroht Polizisten

Blutabnahme nicht möglich


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Handschellen, Polizei - Symbolfoto von Pixabay.com
Handschellen, Polizei - Symbolfoto © Pixabay.com

Lüdenscheid. Polizeibeamte mussten am frühen Mittwochabend, 27. Dezember, einen alkoholisierten Randalierer aus einem Linienbus holen. Um den Mann zu bändigen, waren mehrere Polizisten im Einsatz. Sie schrieben am Ende gleich fünf Anzeigen.


Der Busfahrer hatte kurz vor 18 Uhr die Polizei angerufen und mitgeteilt, ein Fahrgast pöbele andere Fahrgäste an und habe eine Flasche durch den Bus geworfen. Er weigere sich, auszusteigen. Der Fahrer stoppte seine Fahrt an der Freisenbergstraße in Lüdenscheid, um auf die Polizei zu warten.

Erheblicher Widerstand

Auch auf deren Aufforderung reagierte der Mann nur mit „Scheiß Bullen“ und „Hurensohn“ und bedrohte die Beamten. Schließlich zogen die Polizeibeamten den 45-jährigen Schalksmühler gegen seinen erheblichen Widerstand aus dem Fahrzeug. Nur mit Hilfe weiterer Polizeibeamter konnte er gefesselt und zum Gewahrsam abtransportiert werden.

Bei seiner Durchsuchung kamen Betäubungsmittel zum Vorschein. Ein Arzt untersuchte ihn. Eine Blutabnahme war nicht möglich. Die Polizeibeamten schrieben Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Hausfriedensbruch, Beleidigung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Seinen Rausch konnte er im Gewahrsam ausschlafen.

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