Autofahrer verlässt sich auf Notbremse und demoliert seinen Neuwagen

Demonstration geht daneben


Symbolfoto. von pixabay.com
Symbolfoto. © pixabay.com

Lüdenscheid. Zwei Fahrzeuge sind am Montag, 20. März, in einer Ausfahrt des Nahverkehrszentrums an der Bräuckenstraße in Lüdenscheid zusammengestoßen. Die Fahrer geben sich gegenseitig die Schuld.


Ein 56-jähriger Touareg-Fahrer gab an, der Hintermann sei aufgefahren. Der 61-jährige Duster-Fahrer erklärte, sein Vordermann habe zurückgesetzt. Das gehe angeblich gar nicht, verteidigte sich der Vordermann. Schließlich habe sein sieben Tage alter Pkw eine Notbremsfunktion.

Die verhindere, dass der Wagen gegen ein Hindernis fahre. Zur Demonstration rangierte der 56-Jährige sein PS-starkes Fahrzeug rückwärts in Richtung einer Laderampe, bremste nur kurz ab, ignorierte die Warntöne und überließ das Fahrzeug rollen.

Entgegen seiner Erwartung rammte der Wagen jedoch die Rampe. Die nahm keinen Schaden, sehr wohl jedoch seine Heckklappe. Die Polizei schätzte den Schaden am Neuwagen auf rund 8.000 Euro, den Schaden am hinteren Pkw auf 1.500 Euro.

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