Zeitzeugenvortrag eines Finnentropers über die Friedliche Revolution

Dirk Leibe berichtet von den Friedensgebeten der 1980er


Evangelische Erlöserkirche Attendorn
Evangelische Erlöserkirche Attendorn

Attendorn. Wie konnte aus einem Friedensgebet in einer Kirche eine Bewegung entstehen, die Geschichte schrieb? Dieser Frage widmet sich der Zeitzeugenvortrag von Dirk Leibe am Samstag, 3. Oktober, um 19 Uhr in der evangelischen Erlöserkirche Attendorn.


In den Kirchen trafen sich in den 1980er-Jahren jeden Montag Menschen, die Kritik an den Verhältnissen in der DDR äußern und sich für den Frieden einsetzen wollten. Darunter war auch Dirk Leibe, der nach der Wende aus Sachsen nach Finnentrop kam. Diese Friedensgebete waren ausschlaggebend für die Wiedereinigung Deutschlands.

Der Vortrag von Dirk Leibe verbindet persönliche Erinnerungen mit Bildern und historischen Dokumenten. Im Mittelpunkt stehen Mut, Gewaltlosigkeit, Demokratie und die Frage, was Menschen aus den Ereignissen von 1989 für heute mitnehmen können. Der Termin am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, setzt dabei einen besonderen Akzent.

Was bedeutet Freiheit?

Der Abend lädt dazu ein, darüber ins Gespräch zu kommen, was Freiheit bedeutet – und was jede und jeder dazu beitragen kann, sie zu schützen. Der Vortrag ist der Auftakt eines Projekts der evangelischen Kirche unter dem Zeichen des Nagelkreuzes von Coventry, das weltweit ein Zeichen für Frieden, Versöhnung und Hoffnung ist.

Zu dem Thema starten am 27. Oktober eine Ausstellung in der Erlöserkirche, Gottesdienste, Musik, interreligiöse Dialoge und Begegnungen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt's auf der Homepage der evangelischen Kirchengemeinde Attendorn-Lennestadt.

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