Windkraft und Hochspannungstrasse in Helden thematisiert

Bürgerversammlung


Bürgermeister Christian Pospischil und Günter Schulte SPD-Stadtverordneter für Helden und Niederhelden. von privat
Bürgermeister Christian Pospischil und Günter Schulte SPD-Stadtverordneter für Helden und Niederhelden. © privat

Helden. Die Hochspannungstrasse, die Windkraft und die Umgestaltung des alten Feuerwehrhauses zum Dorfhaus sind einige der Themen, die die Heldener beschäftigen. Das wurde am Montag, 3. Februar, bei der Bürgerversammlung in der Schützenhalle deutlich, an der 80 Personen teilnahmen.


Eingeladen hatte die SPD Attendorn und Repetal. Bürgermeister Christian Pospischil ging zunächst auf die seit zehn Jahren konstant gute wirtschaftliche Lage ein, die momentan eine Zäsur erfahre. Das Stadtoberhaupt zeigte sich erneut optimistisch, dass die heimischen Automobilzulieferer gewappnet sind.
Attraktivierung der Innenstadt
Mit Blick auf das Innenstadt-Entwicklungskonzept betonte Christian Pospischil, dass die Attraktivierung der Stadt gesteigert wurde und die Stadt wesentlich stärker als vor fünf Jahren frequentiert sei.

Bezugnehmend auf das Dorfhaus sagte Bürgermeister Pospischil, dass das Projekt zunächst vom Rat nicht mitgetragen wurde (LokalPlus berichtete) und derzeit alternative Nutzungen (Wohnraum) geprüft werden.
Das Dorfhaus hat seinen Platz
Das Stadtoberhaupt machte deutlich, dass das Dorfhaus seinen Platz habe, mit Leben gefüllt und gut angenommen sei. Der Bau der Hochspannungstrasse, die in einer Bogenvariante um Helden herumführen soll, werde in diesem Jahr nicht mehr beginnen.

Bezugnehmend darauf monierte ein Bürger: „Wenn wir schon eine Hochspannungstrasse bekommen, dann bitte nicht auch noch Windkraft. Das könnte ja verhindert werden, aber das ist ja nicht gewollt.“
Ausweisen, wo Windräder nicht stören
Darauf Bürgermeister Pospischil: „Verhindern ist tatsächlich nicht gewollt. Wir wollen ausweisen, wo Windräder nicht stören. Es gibt auch hier Projektierer.“

Eine weitere Meldung aus der Versammlung zielte darauf ab, dass ein in Herdecke erstelltes Gutachten besage, dass aufgrund des geplanten Kohleausstiegs eine Trasse nicht nötig sei. Bürgermeister Pospischil erklärte, dass es sich bei der Stadt Herdecke um ein Moratorium handele.
Trasse ist notwendig
Dr. Matthias Heider, CDU-MdB, habe ihm aus Sicht des Wirtschaftsministeriums bestätigt, dass er die Trasse für notwendig halte.

Beim Einwand eines Bürgers, dass es zu viel Asphaltfläche auf dem Schulhof gebe, riet das Stadtoberhaupt, dass die Initiative von der Schule kommen müsse. Auf Nachfrage, ob die Erneuerung des Sportplatzes bereits angedacht sei, verwies das Stadtoberhaupt auf das Sportstätten-Entwicklungskonzept, das erstellt werde.
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