Weitere barrierefreie Bushaltestellen für Attendorn

Sechs Umbaumaßnahmen im Stadtgebiet


Immer mehr Bushaltestellen in Attendorn werden barrierefrei. In den nächsten Wochen werden sechs weitere Haltestationen, wie hier „Am Seewerngraben“, umgerüstet. von privat
Immer mehr Bushaltestellen in Attendorn werden barrierefrei. In den nächsten Wochen werden sechs weitere Haltestationen, wie hier „Am Seewerngraben“, umgerüstet. © privat

Attendorn. In der Hansestadt Attendorn werden auch in diesem Jahr weitere Bushaltestellen barrierefrei umgebaut.


Nachdem Attendorn in den vergangenen Jahren  bereits mehr als 60 Bushaltestellen auf die Bedürfnisse älterer oder gehandicapter Menschen umgerüstet hat, stehen mit den Bushaltestellen Beukenbeul, Beukenbeul-Abzweig Beukenbeul, Biekhofen-Mitte, Helden-Mitte, Petersburg-Alte Handelsstraße und Silbecke nun gleich sechs weitere Stationen auf dem Programm.

Ab Dienstag, 10. Juli, beginnen die hierfür erforderlichen Baumaßnahmen, die voraussichtlich Ende August abgeschlossen sein werden. An den betroffen Haltestellen kann es während des Umbaus zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Baustellenampeln nach Bedarf
Vorsorglich werden in unmittelbarer Nähe Ersatzhaltestellen eingerichtet, die vom  öffentlichen Nahverkehr angefahren werden. Die Zufahrt der betroffenen Grundstücke wird nach Möglichkeit gewährleistet. Teilweise werden Baustellenampeln eingerichtet.

Die Kebben Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Attendorn wird die Bushaltestellen mit Blindenleitsystem „Buskapsteinen“, die höher sind als normale Bordsteine, barrierefrei ausbauen.
Zu 90 Prozent gefördert
Die Umbaumaßnahmen werden zu 90 Prozent durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Hansestadt Attendorn hat diese Förderung für die nächsten Jahre beantragt, um Bürgern, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, die Möglichkeit zu eröffnen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.  So werden in den folgenden Jahren weitere Bushaltestellen im Stadtgebiet an die Anforderungen der Barrierefreiheit angepasst.

Die Hansestadt Attendorn bittet die Verkehrsteilnehmer für die durch die Bauarbeiten entstehenden Unannehmlichkeiten um Verständnis. Für weitere Informationen steht Christopher Schulte vom Tiefbauamt der Hansestadt Attendorn zur Verfügung, Tel. 02722/64-336, E-Mail c.schulte@attendorn.org.
Artikel teilen: