Update: Arbeitsunfall – Feuerwehr befreit eingeklemmten Patienten
Bezirksregierung Arnsberg ermittelt
- Attendorn, 10.09.2026
- Blaulicht
- Von Nils Dinkel
Ennest. Nach einem Arbeitsunfall hat die Feuerwehr Attendorn Stellung zum Einsatz an der Röntgenstraße in Ennest genommen. Demnach ist ein Patient am Mittwoch, 9. September, nach medizinischer Erstversorgung in eine Klinik geflogen worden, nachdem die Feuerwehr ihn befreit hatte.

Update von Dienstag, 10. September, 9 Uhr:
Die Feuerwehr Attendorn war am Mittwochmorgen gegen 9.30 Uhr unter dem Einsatzstichwort „TH 2 Y klemmt – Person eingeklemmt“ in das Industriegebiet Ennest alarmiert worden.

In einem Betrieb an der Röntgenstraße war es laut Feuerwehr zu einem Maschinenunfall gekommen, bei dem eine Person eingeklemmt wurde. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der Patient durch Ersthelfer betreut. Anschließend übernahmen Rettungsdienst und Notarzt die medizinische Versorgung.
„Parallel dazu bereitete die Feuerwehr die technische Rettung vor und befreite anschließend die eingeklemmte Person aus der Maschine. Im weiteren Einsatzverlauf wurden ein Rettungshubschrauber sowie die Notfallseelsorge nachalarmiert. Nach der erfolgreichen Rettung wurde der Patient mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen“, so die Feuerwehr. Der Einsatz sei für die Feuerwehr nach rund einer Stunde beendet gewesen.
Im Einsatz befanden sich der Einsatzführungsdienst, die Löschzüge Attendorn und Ennest, der Rettungsdienst des Kreises Olpe, der Rettungshubschrauber Christoph 25, HVO, die Notfallseelsorge und die Polizei.
Ursprünglicher Artikel:
Ein Arbeitsunfall hat sich am Mittwoch, 9. September, um 9.30 Uhr in einem Betrieb an der Röntgenstraße in Ennest ereignet. Dabei zog sich ein Mitarbeiter schwere, aber aktuell nicht lebensgefährliche Verletzungen zu.
Der Arbeitsunfall wird von der Bezirksregierung Arnsberg überprüft, die einen Einsatz in Ennest bestätigte. „Bei der Untersuchung werden die Umstände untersucht, unter denen es zu dem Unfall gekommen ist“, so die Bezirksregierung Arnsberg auf LokalPlus-Nachfrage.
Und weiter: „Zudem werden Unterlagen zu den betreffenden Arbeitsplätzen und -verfahren eingesehen und weitergehende Maßnahmen mit Vertretern des Unternehmens besprochen.“
Für die weitere Umsetzung von Maßnahmen werde sich die Arbeitsschutzverwaltung mit dem betroffenen Unternehmen und der zuständigen Berufsgenossenschaft abstimmen, damit derartige Unfälle in Zukunft verhindert werden können.

Wie es zu dem Unfall kam und was sich genau ereignet hat, blieb zunächst unklar. Auch zur verletzten Person machte die Bezirksregierung keine weiteren Angaben.
„Da die Untersuchungen erst angelaufen sind, bitten wir um Verständnis, dass wir zu dem konkreten Unfall keine weiteren Angaben machen“, heißt es in der Stellungnahme der Bezirksregierung Arnsberg.




