Sind „Beam-Stationen“ die Antwort auf Attendorner Verkehrsprobleme?

Idee von Wolfgang Langenohl


  • Attendorn, 01.04.2026
  • Verschiedenes , Straße & Verkehr
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Wolfgang Langenohl hat eine Idee entwickelt, um die Verkehrsprobleme in Attendorn zu lösen. von privat
Wolfgang Langenohl hat eine Idee entwickelt, um die Verkehrsprobleme in Attendorn zu lösen. © privat

Attendorn. Die anhaltenden Verkehrsbehinderungen durch Baustellen und Umleitungen in Attendorn haben den früheren Lokalpolitiker Wolfgang Langenohl dazu veranlasst, sich mit einem eigenen Vorschlag in die öffentliche Diskussion einzubringen. „Viele Wege dauern aktuell deutlich länger als nötig. Das sorgt verständlicherweise für Frust“, sagt Langenohl.


„Ich habe mich deshalb gefragt, ob wir nicht grundsätzlicher über Mobilität nachdenken müssen.“ Nach eigenen Angaben hat er sich in den vergangenen Wochen intensiv mit alternativen Konzepten beschäftigt – auch jenseits klassischer Verkehrsplanung. Dabei sei ein Ansatz entstanden, der bewusst neue Perspektiven eröffnen solle.

Wege ohne Zeitverlust

Kern des Vorschlags ist die Einrichtung sogenannter Beam-Stationen an zentralen Punkten im Stadtgebiet. Diese sollen es ermöglichen, Wege innerhalb Attendorns künftig ohne Umleitungen und Zeitverlust zurückzulegen. „Die Idee ist denkbar einfach“, so Langenohl. „Man nutzt die nächstgelegene Station – und ist im Idealfall unmittelbar am Ziel.“

Geplant ist zunächst eine begrenzte Pilotphase mit ausgewählten Standorten, unter anderem in der Innenstadt sowie an stark frequentierten Bereichen rund um den Biggedamm. „Natürlich betreten wir damit Neuland“, räumt Langenohl ein. „Aber gerade in Zeiten, in denen gewohnte Wege nicht mehr zuverlässig funktionieren, braucht es auch ungewöhnliche Ansätze.“

Konzeptpapier in Arbeit

Erste Rückmeldungen aus seinem Umfeld seien vielversprechend. Besonders die Aussicht, alltägliche Wege deutlich zu verkürzen, stoße auf großes Interesse.

Auf Nachfrage ergänzte Langenohl mit einem leichten Schmunzeln: „Nach aktuellem Entwicklungsstand ist vorgesehen, dass nur Personen übertragen werden. Dinge wie Autos oder Einkäufe müssten weiterhin klassisch transportiert werden. Aber irgendwo muss man ja anfangen.“ Ein weiterführendes Konzeptpapier ist laut Langenohl in Vorbereitung. Die Arbeiten daran sollen am Mittwoch, 1. April, beginnen.

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