SG Attendorn Ennest startet mit neuem Kader in die Saison
Viele Veränderungen in der Mannschaft
- Attendorn, 17.09.2026
- Sport
Attendorn. Zum Auftakt der Bezirksliga Südwestfalen empfängt die SG Attendorn Ennest am Sonntag, 16. September, die HSG Siegerland. Nach mehreren personellen Veränderungen steht die Mannschaft vor einer Saison mit einem klaren Ziel: dem Klassenerhalt. Der Anwurf erfolgt um 17 Uhr.

Die Mannschaft geht mit einem deutlich veränderten Kader in die Saison. Fünf Leistungsträger haben die SG Attendorn Ennest in Richtung TV Olpe verlassen. Außerdem beendeten Marcel Selter und Tobias Vogt ihre aktive Handballkarriere. Dadurch sind mehrere erfahrene Spieler nicht mehr dabei, während andere Akteure künftig größere Aufgaben übernehmen werden.

Ergänzt wurde der Kader mit Jugendspielern und Talenten aus der zweiten Mannschaft. Für die neu zusammengestellte Mannschaft stand in der Vorbereitung deshalb zunächst die Arbeit an den Grundlagen im Mittelpunkt. Die Spieler sollten sich kennenlernen, Abläufe entwickeln und sich als Team einspielen. Daneben wurde an der körperlichen Basis für die Saison gearbeitet.





Welche Rollen die einzelnen Spieler in der neuen Mannschaft übernehmen werden, dürfte sich im Verlauf der ersten Partien weiter herausbilden. Akteure, die in den vergangenen Jahren weniger im Mittelpunkt standen, werden voraussichtlich mehr Verantwortung übernehmen müssen.

Als Saisonziel hat die SG Attendorn Ennest den Klassenerhalt ausgegeben. Angesichts der Veränderungen im Kader und des vergleichsweise jungen Teams wäre dieses Ziel für die Mannschaft ein Erfolg. Der Saisonauftakt gegen die HSG Siegerland bietet nun die erste Gelegenheit, den aktuellen Stand der Entwicklung unter Wettkampfbedingungen zu überprüfen.

„Wir hoffen auf die Unterstützung der Zuschauer. Auch wenn es gegen Spitzenmannschaften einmal Rückschläge geben kann, ist unser Ziel, dass sich die Mannschaft in jedem Spiel weiterentwickelt und die Zuschauer in der Halle erkennen, dass jeder 100 Prozent auf dem Platz gelassen hat“, sagt Trainer Lukas Simon.
