Schlimmer Wohnhausbrand in Helden - Tochter startet Spendenaufruf
Hausbesitzer vor ungewisser Zukunft
- Attendorn, 11.11.2025
- Verschiedenes , Blaulicht
- Von Wolfgang Schneider
Helden. Monika und Walter Pfeifer hat das Schicksal hart getroffen. Ein Wohnhausbrand hat am Freitagmorgen, 7. November, das Zuhause des Paares zerstört. Wann sie wieder in ihr Zweifamilienhaus in Helden zurückkehren können, ist ungewiss. Monika Pfeifers Tochter Michelle Gabler-Sellmann will ihrer Mutter und ihrem Stiefvater helfen und hat eine Spendenaktion gestartet.

Ihr Stiefvater hatte Glück im Unglück, denn als das Feuer ausbrach, war er mit dem Hund spazieren und blieb vom Rauch verschont. Ihre Mutter wurde durch den Alarm des Rauchmelders wach. Sie konnte sich selbst in Sicherheit bringen, atmete aber Rauchgas ein und kam zur Beobachtung ins Krankenhaus.





Am schlimmsten wüteten die Flammen in der mittleren Etage, die von einem Mieter bewohnt wurde. Dort war der Brand ausgebrochen und der 80-Jährige erlitt schwere Rauchgasvergiftungen und Brandverletzungen.
Monika und Walter Pfeifer sind körperlich glimpflich davongekommen, doch wie ihre Zukunft aussieht, ist unklar. Seit dem Brand sind sie in einer Ferienwohnung in Niederhelden untergekommen. Wann ihr Haus wieder bewohnbar ist, steht in den Sternen.


„Wie es um die Bausubstanz steht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Doch im Inneren ist alles zerstört. Was das Feuer sich nicht geholt hat, ist durch Rauch, Asche, Hitze und Löschwasser kontaminiert worden“, berichtet ihre Tochter Michelle Gabler-Sellmann. „Möbel, Kleidung, Erinnerungsstücke, einfach alles, was sie einmal besessen haben, ist unbrauchbar. Der Gestank und die giftigen Gase haften an allem, was sich im Haus befindet.“
Von einer Spendenaktion hielt Monika Pfeifer zunächst nichts. „Wir wollen doch nicht betteln“, sagte sie zum Vorschlag ihrer Tochter. Familie und Freunde überzeugten sie dann doch, denn falscher Stolz ist in so einer Notsituation nicht angebracht.

So hat Michelle Gabler-Sellmann am späten Montagabend, 10. November, auf dem Portal „gofundme“ den Spendenaufruf veröffentlicht. Sie hofft auf zahlreiche Spenden, die dem Ehepaar helfen, die dringendsten Dinge des täglichen Lebens zu ersetzen, um das große Nichts, das ihnen vor Augen steht, ein wenig kleiner zu machen.

Michelle Gabler-Sellmann: „Es geht um Geld für Kleidung, Schuhe, Haushaltsartikel und all die kleinen und größeren Dinge, die für einen Neuanfang gebraucht werden. Wir sind dankbar für jede Form der Hilfe.“ Zur Spendenaktion geht es hier.
