„Schaufensterkrankheit“: Ein harmloser Name für ein großes Problem
Kostenloser Vortrag
- Attendorn, 08.03.2026
- Gesundheit & Medizin
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Attendorn. Die meist älteren Erkrankten bleiben vor einem Schaufenster stehen, um sich eine kurze Verschnaufpause von den Schmerzen zu gönnen. Ein Blick auf die Auslagen überbrückt die Zeit, bis es wieder irgendwie weitergeht. „Schaufensterkrankheit“ lautet im Volksmund der verharmlosende Begriff für ein schweres Leiden. Ein kostenloser Vortrag an der Helios Klinik Attendorn klärt über Ursachen und Behandlungsverfahren auf.
Geschätzt vier bis fünf Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Unbehandelt kommen die Schmerzen bei der offiziell periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) genannten Erkrankung auch irgendwann im Ruhezustand vor oder es können sich große Wunden an den Beinen entwickeln, die nicht mehr abheilen.
Durchblutungsstörungen in den Beinarterien verursachen die pAVK-typischen starken Schmerzen und können im schlimmsten Fall zu einem akuten Gefäßverschluss oder offenen Beinen führen. Das Leiden kann je nach Ausprägung im Durchschnitt bis zu zehn Jahre Lebenserwartung kosten. Bewegungsmangel und eine ungesunde Lebensweise, Stichwort Rauchen, erhöhen die Wahrscheinlichkeit, daran zu erkranken.
Zur Behandlung der pAVK gibt es mittlerweile verschiedene etablierte Diagnose- und Behandlungsoptionen. Welche in Attendorn angewendet werden, darüber berichtet Cebrail Günes, Chefarzt der Gefäßchirurgie der Heios Klink Attendorn, in seinem Vortrag „Schaufensterkrankheit: Ein harmloser Name für ein großes Problem“ am Dienstag, 17. März, 18 Uhr, in der Helios Klinik. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung unter 02722-60-0 erwünscht.