Sascha Klein zum neuen Leiter der Feuerwehr Attendorn bestellt

Bauplan für Stützpunkt Ihnetal beschlossen


  • Attendorn, 26.03.2026
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Das neue Führungsteam der Feuerwehr Attendorn (v.l.): stellvertretender Leiter Frank Schmidt, Wehrleiter Sascha Klein, stellvertretender Leiter Alexander Siepe. von Feuerwehr Attendorn
Das neue Führungsteam der Feuerwehr Attendorn (v.l.): stellvertretender Leiter Frank Schmidt, Wehrleiter Sascha Klein, stellvertretender Leiter Alexander Siepe. © Feuerwehr Attendorn

Attendorn. In der Attendorner Ratssitzung sind am Mittwoch, 25. März, drei Gäste sofort ins Auge gesprungen: Drei Männer der Feuerwehr saßen in ihren Uniformen zusammen und verfolgten das Geschehen. Ihnen war an diesem Abend ein Tagesordnungspunkt gewidmet.


Bei den drei besonderen Gästen handelte es sich um Peter Johannes Heuel, Sascha Klein und Alexander Siepe von der Freiwilligen Feuerwehr der Hansestadt Attendorn. Grund für ihren Besuch im Rathaus war die Bestellung eines neuen Wehrleiters und Stellvertreters. Denn nach sechs Jahren als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Hansestadt Attendorn legt Dr. Tobias Bock das Amt zum 30. Juni nieder. Auch der stellvertretende Leiter Peter Johannes Heuel legt das Amt, das er 18 Jahre innehatte, zum 30. Juni nieder.

Nach einer Anhörung der Feuerwehr, die am 5. März stattgefunden und an der auch Bürgermeister Christian Pospischil teilgenommen hat, schlug Kreisbrandmeister Christoph Lütticke Sascha Klein und Alexander Siepe für die freien Posten vor.

Jahresabschlussübung Feuerwehr Attendorn 2024 von Jonas Johannes
Jahresabschlussübung Feuerwehr Attendorn 2024 © Jonas Johannes

Stadtbrandinspektor Sascha Klein ist seit 2004 in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr, nachdem er mehrere Jahre Teil der Jugendfeuerwehr war. In seiner Feuerwehr-Laufbahn hatte er die Funktion des stellvertretenden Pressesprechers inne, war stellvertretender Löschzugführer und erhielt 2021 das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für sein jahrelanges Engagement. 2023 folgte die Ernennung zum Stadtbrandinspektor.

Auch Alexander Siepe kann auf eine lange Karriere bei der Freiwilligen Feuerwehr zurückblicken. Nach meheren Jahren in der Jugendfeuerwehr wurde er 2005 in den aktiven Dienst übernommen. Für die langjährige engagierte Tätigkeit in der Feuerwehr wurde ihm 2022 das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber verliehen. Seit 2023 ist er Brandoberinspektor. Da er noch einen Lehrgang absolvieren muss, erfolgt die Bestellung zum Stellvertreter zunächst kommissarisch. Neben ihm bleibt Stadtbrandinspektor Frank Schmidt zweiter Stellvertreter, dessen Amtszeit 2027 endet.

„Diese Entscheidung wird von der Feuerwehr mitgetragen, unter allen Einheiten herrscht Konsens“, berichtete Christian Pospischil. Und auch die Ratsmitglieder bestätigten diese Entscheidung einstimmig. Somit übernehmen Sascha Klein und Alexander Siepe zum 1. Juli die Posten des Wehrleiters und seines Stellvertreters. Im Juni werden die scheidenden Amtsinhaber im Rahmen einer Veranstaltung gebührend verabschiedet.

Bauplan für Stützpunkt Ihnetal beschlossen

Seitens der anwesenden Ratsmitglieder wurden dem neuen Leiter und seinem Stellvertreter großer Respekt und Dank entgegen gebracht. Sascha Klein betonte, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit der Stadt und auf die kommenden Projekte freue. „Ein sehr großes Projekt liegt ja hier heute schon auf dem Tisch.“

Damit verwies er auf den Tagesordnungspunkt sechs, mit dem der Bauplan für den Feuerwehrstützpunkt des Löschzuges Ihnetal beschlossen werden sollte. Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt sollen in einem Jahr, am 29. März 2027, starten. Man rechnet mit einer Bauzeit von 16 Monaten, sodass ein dreiwöchiger Probelauf im Juli 2028 geplant ist.

Ein erster Entwurf des neuen Feuerwehrstützpunktes Ihnetal. von Hansestadt Attendorn
Ein erster Entwurf des neuen Feuerwehrstützpunktes Ihnetal. © Hansestadt Attendorn

Bei dem zweiten Bauabschnitt handelt es sich um die Errichtung von weiteren Garagen auf dem Gelände des Salzlagers. Das Salzlager soll wiederum in das neue Industriegebiert Fernholte verlagert werden.

Da zeitlich noch nicht festgelegt werden kann, wann dieser Umzug stattfindet, wird der zweite Bauabschnitt erst wesentlich später fertiggestellt. Aus dem Bauplan geht hervor, dass frühestens 2029 mit einer Übergabe des neuen Salzlagers gerechnet werden kann. Dennoch sei schon die Fertigstellung des ersten Bauabschnitt eine funktionstüchtige und einsatzbereite Lösung für den Löschzug Ihnetal. Der Bauplan wurde einstimmig beschlossen.

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