RuHe-Pfad Helden soll im Spätsommer eröffnet werden

Planungen abgeschlossen


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Günter Schulte mit dem Hörtrichter, der zu den Attraktionen des RuHe-Pfades zählen wird.  von Nicole Voss
Günter Schulte mit dem Hörtrichter, der zu den Attraktionen des RuHe-Pfades zählen wird. © Nicole Voss

Helden. Das obere Repetal auf einem aussichtsreichen 13,5 Kilometer langen Hauptweg sowie auf zwei weiteren Themenschleifen (fünf und zwei Kilometer), mit 24 Ruhe- und Themenstationen zu erkunden und die Ruhe zu genießen, soll noch in diesem Jahr möglich werden.


Der Dorfverein und der SGV Helden wollen ab Frühjahr, nach einigen Jahren der Vorplanung einen RuHe-Pfad anlegen. Der Name hat zweifache Bedeutung. Zum einen ist es die Abkürzung, für „Rundum Helden“. Zum Anderen soll der Weg Entspannung und Erholung bieten. Eine Teilstrecke wurde nach Gesprächen mit Landwirten neu angelegt.

Waldsofas und Bänke, ein Hörtrichter sowie die Utensilien für eine Waldbibliothek und die Schaukästen liegen bereits in einer Garage bereit. Die Aufträge zur Erstellung des hölzernen Mobiliars werden an heimische Unternehmen erteilt.

Das Mobiliar ist bereits in einer Garage gelagert.  von Nicole Voss
Das Mobiliar ist bereits in einer Garage gelagert. © Nicole Voss

Bereits 2015 wurden allererste planerische Schritte in Helden unternommen, um die Möglichkeiten eines Themenwanderwegs rund um den Hauptort des oberen Repetals auszuloten. Ausgehend von einer Dorfbefragung, in der die Heldener unter anderem Natur und Ruhe als positive Merkmale der hohen Lebensqualität hervorgehoben hatten, habe es sich angeboten, den entstehenden Rundweg unter das Motto der „Ruhe“ zu stellen.

Es entwickelte sich eine Arbeitsgruppe, die gemeinsam vom Dorfverein Helden und dem SGV Repetal koordiniert wird. Da der Dorfverein Helden auch in anderen Bereichen aktiv ist, rückte der Pfad zeitlich etwas nach hinten.

Auch die Schautafeln stehen schon bereit.  von Nicole Voss
Auch die Schautafeln stehen schon bereit. © Nicole Voss

Im April 2020, traf der ersehnte Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg ein, der eine Förderung in Höhe von 30.452 der insgesamt 47.000 Euro Kosten zusichert. Zehn Prozent steuert die Stadt Attendorn hinzu. Der Rest wird durch den Dorfverein und den SGV finanziert.

Sollte es die Lage erlauben, soll der RuHe-Pfad im Spätsommer eröffnet werden. Günter Schulte, der zum Arbeitskreis und zum Vorstand des Dorfvereins zählt, hebt hervor, dass es weder das Dorfhaus noch den RuHe-Pfad ohne das federführende Engagement von Klaus Gabriel gebe.

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