Raus in die Rauszeit auf dem Bauernhof für Kinder

Angela Klose organisierte


Angela Klose und die Kinder haben viel Freude bei der Rauszeit in der Natur. von privat
Angela Klose und die Kinder haben viel Freude bei der Rauszeit in der Natur. © privat

Attendorn. Diverse kostenlose vegane Probierabende für Erwachsene und eine Märchenerzählung, ein Ameisen- und ein Vogelnachmittag für Kinder mit der Bitte um eine Spende für Tierschutzorganisationen wurden von der Grundschullehrerin Angela Klose bisher primär für das Tierwohl angeboten.


Dieses Mal war die Zielgruppe der Pädagogin eine andere: Flüchtlingskinder aus Attendorn und Kinder aus dem Josefshaus Olpe aus den Wohngruppen Melbecke, Mecklinghausen und Niederhelden.

Mit Hilfe der Flüchtlingsbeauftragten Christiane Plugge und Markus Feldmann von der GFO wurde ein e Gruppe Kinder zusammengestellt, um einen schönen Nachmittag auf dem Hof „Rauszeit“ in Kierspe zu verbringen.

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Impressionen von der Rauszeit für Kinder

Neben der Nutzung zahlreicher Spielgeräte konnten die Kinder sich an einem Nachmittag bei bestem Wetter im Bogen- und Armbrustschießen üben, mit Dartpfeilen Luftballons zum Platzen bringen, an einer Kreativstation mit Holz und Farbe arbeiten und sich am Lagerfeuer Marshmallows und Stockbrot schmecken lassen. An Tieren gab es zahlreiche verschiedene Hühner und 2 Hähne, Hörnchen, Hunde, Schafe und Vögel zu sehen.

Die Kinder durften die Tiere streicheln und füttern und Nina Rudolph, vom Hof „Rauszeit“ erzählte den Kindern ganz viel Wissenswertes über die Tiere.

Kinder wollten gar nicht mehr gehen

Ein besonderes Tier was das kleine Reh „hope“, das von Nina Rudolph mit einem Fläschchen groß gezogen wird. Seine Mutter war von einem LKW überfahren worden. Dieses Tier durfte nicht gestreichelt werden, da es sich nicht zu sehr an Menschen gewöhnen soll. Denn wenn es einmal groß genug ist, soll es wieder in seinen ursprünglichen Lebensraum „Wald“ entlassen werden.

Beim Abschied wollten die Kinder gar nicht mehr gehen . Ein kleiner Junge aus einer der Wohngruppen sagte: “Ich komme morgen wieder. Aber dann ganz allein. Ohne die anderen Kinder. Nur ich und Nina.“ Ein tolles Kompliment für Nina Rudolph!

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